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Alt Aurbacher Küchensud Nr. 1

kuechensud1 Heute mal ein Spezial-Bier, ein echtes Münchner Alt von einer kleinen „Spezialbrauerei“ in Haidhausen. Genaugenommen handelt es sich, wie im Namen angedeutet, um einen Küchensud unserer Blogger benhur und oliverxt77. Abgefüllt in eine schöne 2-Liter-Bügelflasche der Veldensteiner Bierwerkstatt wurde hier am 15. Januar ein obergäriges (wegen der bei Hobbybrauern problematischen Kühlung) Altbier mit einer sehr schönen dunklen Farbe. Nach genau 4 Wochen Flaschenreifung will das Bier mit einem mächtigen Plopp aus der Flasche, unglaublich viel Schaum, der weiter aus der Flasche treibt. kuechensud2 Da hatte die Resthefe wohl noch ettliches zum futtern gefunden? Der Schaum bleibt lange stabil im Glas stehen, Respekt! Das Bier hat einen schönen kräftigen Körper, sehr malzig mit deutlichen Karamell-Noten. Leider ist wohl etwas zuviel Hopfen in den Sud gefallen, es ist sehr bitter. Das macht es allerdings zu einem hervorragenden Aperitif, es passt aber auch gut zu kräftigem Essen. Wir hatten heute den Frühling angegrillt und dazu dieses Bier getrunken, dass sich vor professionellen Bieren nicht verstecken muss. Herzlichen Glückwunsch, das Experiment ist eindeutig gelungen! (und das mit Hausmitteln, also ein Brauprozess mit Töpfen, Thermometern und Eimern…aber zum Brau-Event lesen wir hoffentlich noch etwas von den Brauern selbst?)

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 15. Februar 2014 und wurde abgelegt unter "Altbier, Hausbrauer, Oberbayern, willi". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

3 Kommentare

  1. benhur sagt:

    Oh, vielen Dank für die Lobeshymne, willi!!!! Das motiviert doch gleich für den nächsten Sud….

    Ja, obergärig muss es sein, weil meine Küche viel zu klein für einen Gär-Kühlschrank ist. So war dieses „Münchner“ Alt ein Düsseldorfer, also mit rheinischer Hefe. Der Hopfen hat sich tatsächlich im Laufe der Reifung noch ordentlich entwickelt. Beim nächstem Mal kann man da vielleicht noch etwas drehen.
    Der Artikel übers Brauen ist in Arbeit…

  2. Jarek sagt:

    Ich bin gerade nach einer Kostung des erstes Bayerisches Alt Bier :). Schon die Flasche dieses Bier ist ungewöhnlich – Unterzeichnung bei der Braumeister(in) macht dieses bier wie besonderes für den Besitzer hergestellt :D. Obwohl es ziemlich bitter ist, fühlt man eine leichte Note vom Malz. Am grösten Eindruck macht doch super dicker und angenehm im Schlucken – Schaum. Wow, ich hoffe dass nächstes bier von der Doriskeller Brauerei wird ähnlich zu diesem sein 🙂

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