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Dem Loni sein Bock

Beim  Fränkischen Bierfest im Nürnberger Burggraben war heuer ein extra Craftbierstand mit allerlei interessanten Biergetränken. Alle in vornehm wirkenden Weinflaschen. Bis auf eine kleine Stumpenflasche mit giftgrünem Etikett. Sofort fiel mir das Schanzenlogo auf und der tolle Spruch der darauf pangerte:“Dem Loni sein Bock“

Dem Loni sein Bock Loni sein Bock eigschenkt Und darauf steht, was mich erwarten wird:

7,5% Vol., 3 Hopfensorten und unfiltriert. Ich denke, das wird so ein hopfengestopftes IPA sein, wie ich es inzwischen von einigen Brauereien und Bierevents kenne und auch schätze. Außerdem steht noch was von 2. Edition: 900 Stück drauf. Irgendwie war mir das aber zu wenig Info, sodass ich mit der Brauerei Kontakt aufgenommen habe. In seiner Antwortmail hat mit Stefan Stretz, der Kopf der Schanzenbräu Brauerei, mehr verraten. Er schrieb,  dass es sich um ein untergäriges Bier handelt und es wohl eher IPL heißen müßte. Außerdem hat er noch genaueres über die verwendeten Hopfensorten und die Hopfengabe geschrieben und dass es wohl ein gemeinsam mit einem Teil seiner Verwandtschaft gebrautes Bier ist. Drei Hopfensorten kamen zum Einsatz: Hallertauer Perle, Saphir und Cascade im Heißbereich, bei der Lagerung  noch eimal mit Cascade kalt gestopft. Außerdem schrieb mir Stefan noch, dass sie auch schon den Blonden Baron gebraut haben, von dem ich gar nichts mitbekommen habe. Und – dass sie weitere Versuche mit Whiskeyfässern machen werden.

Eine schöne kräftige Mandarinenfarbe hat’s und riecht lecker nach dem Cascade und Saphirhopfen, den ich so gerne habe. Nicht sehr schaumig. Der erste kleine Schluck offenbart dann eine wirkliche Geschmacksexplosion im Mund! Limette auf der Zungenspitze und danach habe ich nur noch Hopfen, Hopfen und Hopfen im Bild!!! Wenn ich so unser Foto auf der Startseite ganz oben ansehe – dann kommt das dem Geschmacksblid wohl an nächsten. Vom Malz ist hier nicht viel zu schreiben, obwohl es ja für diese Vollmundigkeit hauptverantwortlich ist. Im Abgang überhaupt nicht bitterig/matt. Ein so edles Getränk hatte ich anfangs nicht erwartet. So komplex und ausgewogen. Von der Stärke merkt man erst hinterher was. Pah – ist der kräftig!

Freue mich schon auf das was noch kommen wird.

 

 

 

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 6. Juli 2014 und wurde abgelegt unter "Bockbier, Franken, oliverxt77, Privatbrauerei, untergärig". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

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