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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Giesinger Hausbrand

giesingerhausbrand.jpg

Aus der kleinen Giesinger Hausbrauerei hatte ich ja bereits über das Kellerbier berichtet, nun stand das Rauchbier zum Test an. Dazu unbedingt die Vorbemerkung, daß ich eigentlich kein Rauchbier mag, jedenfalls nicht, wenn es allzudeutlich rauchig schmeckt; trotzdem hatte ich mir damals eine Flasche mitgenommen, denn ich wollte schon alle beiden verfügbaren Sorten probieren. So ging ich durchaus mit Skepsis an diese Aufgabe, aber auch mit Spannung und Vorfreude, denn das Kellerbier war ja eine regelrechte Erleuchtung, äh, Erhellung!

Beim Öffnen bemerkte meine Nase schon mal wohltuend – nichts! Kein Rauchgeruch, auch kein ganz zarter! Na sowas? Flugs eingeschenkt, geschwenkt, nochmals gerochen: nada, das ist jetzt aber schon ein bischen enttäuschend! Die Farbe ist irgendwie auch nicht wie ein Rauchbier, viel zu hell, zu gelb; eigentlich genau wie das Kellerbier! Aber wie schmeckts denn nun? Tja, genausowenig Rauchgeschmack wie Rauchgeruch, komisch. Also gut, dann nehmen wir mal an, das ist gar kein Rauchbier, sondern ein mir unbekanntes Bier einer kleinen Brauerei, die vorzügliches Kellerbier machen kann, wie fällt mein Urteil dann aus? So: ein angenehmes, leicht hopfiges, leicht erfrischendes, leicht malziges Helles, das mit Sicherheit zu jeder Gelegenheit paßt, aber auch nicht total umwerfend ist. Ich denke, ich muß da bald nochmal hin und ein paar Vergleichsflaschen besorgen, ob hier bloss ein falsches „Pickerl“ auf die Flasche geraten ist?

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 2. April 2009 und wurde abgelegt unter "benhur, Oberbayern, Privatbrauerei, Rauchbier". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

3 Kommentare

  1. Bierbaron sagt:

    Rauchbier rulez! Ich liebe den Geschmack, die Cremigkeit, die Farbe, den Schaum eines guten Rauchbiers.

    Wenn Du keinen Rauch magst, probier‘ Steinbier. Die Rauchnote ist hier nicht so betont, das Bier erfrischender.

    Leider ist Steinbier in München sehr schwer aufzutreiben und der Braustil eher selten zu finden, weil aufwendig.

  2. benhur sagt:

    Ich hatte 1x ein Steinbier, meine ich, kann mich aber nicht mehr erinnern, welches – sicherlich ein fränkisches. Ich ahne vage, daß es mir schmeckte.
    Bierbaron, wenn du sagst „schwer aufzutreiben“ heißt es aber doch, es ist aufzutreiben – wo? welches? Wir sind immer für Tipps zu haben, was wir denn gutes probieren können – besonders in der „Bierwüste“ der Großbrauereien ;-(

  3. Bierbaron sagt:

    Einige „Biershops“ im Internet führen Steinbier, Versandkosten etc. sind aber teilweise sehr hoch.

    Im Falle des Leikeim-Steinbiers wird das Vertriebsnetz momentan noch aufgebaut, lt. Aussage eines Brauereimitarbeiters. Das bedeutet: Außerhalb der näheren Umgebung von Altenkunstadt wirst du momentan wenig Glück haben.

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