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Fränkische Fischwochen: Hechtbräu aus Zimmern

Auf www.altmuehlfranken.de erfuhr ich von den fränkischen Fischwochen, jetzt in der Fastenzeit bis Ostern, wo regionale Fische und Gerichte ein bischen ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollten. Beim Stöbern durch die beteiligten Gasthäuser stieß ich auf die „Sonne“ in Pappenheim, die nicht nur günstig mit der Bahn erreichbar ist, sondern auch noch das ganz junge Hechtbräu aus dem nahen Zimmern im Angebot führt, ein Bier, das ich schon lange probieren wollte! So war der Sonntagsausflug schnell geplant.

Obwohl wir zu reservieren versäumt hatten und alles voll war, konnten wir nach einem kurzen Stadtbummel doch noch einen schönen Platz einnehmen. Die Speiskarte war sehr verlockend, die Bedienung perfekt (aufmerksam, freundlich und unafdringlich) und das Essen: ein Gedicht! Kein Wunder, dass es hier voll ist…

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Zuerst hatte das merkwürdig „Old Rogg“ genannte Roggenbier unsere Neugier geweckt. Kastanienbraun trüb läßt es sich einschenken, mit einem schnellen Schaum, der aber auch so schnell wieder zerfällt. Man schnuppert einen spritzig-frischen Malzgeruch mit kräftiger Korn-Note. So wird auch der Antrunk empfunden, aber gleich darauf kommt eine zitrusfruchtige aufweckende Empfindung nach, die langsam über den ganzen Gaumen gleitet bis alle Noten gemeinsam den Gaumen nach hinten verlassen … wow! Auf so etwas intensives waren wir gar nicht gefasst. Nochmal … puh, wieder so toll!

Nochmal nachgeschenkt, wird das Bier schwer cremig und absolut undurchsichtig.

Erstaunlicherweise ist also das mit 70% Roggenmalz obergärig gebraute Old Rogg mit seiner Frische doch ein echtes Sommerbier.

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Das Landbier hell müssen wir dennoch auch probieren: goldgelb und ebenfalls naturtrüb läuft es ebenfalls schnell aufschäumend ins Glas und läßt den Schaum auch wieder schnell zerfallen. Für die Nase bietet sich erwartungsgemäß ein hopfiges Vergnügen, aber auch ein Anklang von frischer Maische. Im Geschmack dann überraschend heftig das Getreide, allerdings nicht malzig, sondern wie frisches Korn. Sehr ungewöhnlich, wie dieses Bier rüberkommt!

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 11. März 2012 und wurde abgelegt unter "benhur, Franken, Privatbrauerei, Roggenbier". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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