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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Tschechien

Cozel Cerny Diese Dose brachte mir ein Freund aus seinem Tschechien-Urlaub mit. Obwohl die Dose selbst schon ansprechend aussieht, hatte ich keine hohen Erwartungen und so musste sie auch in meinem Kühlschrank noch geraume Zeit ‚reifen‘. Wie das Dunkle dann so fad ins Glas lief, fürchtete ich schon Schlimmes…

Aber es ließ sich mit etwas Schwung doch Schaum erzeugen, der dann auch noch schön hält! Zusammen mit der dunklen Farbe macht das nun doch Lust auf das Bier.

Der Duft ist angenehm malzig, nach Bairisch Malz Bonbon. Im Antrunk dann auch malzige Noten: Karamell, Kaffee, ein bißchen süßlich, aber nicht zu sehr, weich, vollmundig. Super süffig! Keine Röstbittere, auch nicht im Abgang, dafür gerade genug Spritzigkeit, dass man es auch im Sommer trinken mag.

Und das alles bei nur 3.8% Alkohol! Toll, das sollte es bei uns auch geben. ..

benhur, 13.09.2018, 19:39 | Abgelegt unter: benhur,Dunkles,Tschechien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

20160226_144348Auf der Braukunst live in München gab es viel zu entdecken. Mich zog es zu den mir noch unbekannten kleinen Brauereien.

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Es ergab sich, daß ein Großteil des Blogteams ein Konzert in Prag zum Anlass nehmen konnte, auch die dortige Bier-Szene zu erkunden, denn die ist sehr, sehr lebendig!

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benhur, 29.11.2014, 20:00 | Abgelegt unter: benhur,Tschechien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

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Vollkommen unverhofft habe ich auf einem kleinen, im Regen fast ersoffenen Campingplatz im tschechischen Riesengebirge dieses Bier Krakonoš aus Trutnov zu einer Grillplatte serviert bekommen. Es hat definitv die Lebensgeister aller vorher sehr demotivierten Motorradfahrer wiedererweckt!

Die anderen Jungs saßen schon eine ganze Weile hier und haben die extrem günstigen Preise durch ordern von entsprechend grossen Mengen auszugleichen versucht. Mir war bei den Temperaturen zwar eher nach Glühwein zumute, aber das Waldschrat-Bild (Krakonoš heißt Rübezahl) auf dem Glas hat mich dann doch zum ersten Glas überredet, das Bier selbst dann aber zu allen weiteren Gläsern überzeugt: süffig, geschmeidig, vollmundig, unkompliziert und mit jeder Menge Malzkörper, der mit dem würzigen Hopfen jedoch wunderbar ausgeglichen wirkt.

Laut Homepage wird das Bier aus eigenem Brunnenwasser gebraut, nicht pasteurisiert und bakteriologisch gefiltert.

benhur, 09.08.2013, 20:00 | Abgelegt unter: benhur,Tschechien | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

krusovice krusoviceschaum

Wieder einmal wird einem Blogger ein Bier zur gefälligen Verköstigung und Beurteilung mitgebracht – ein Freund erinnert sich im gut sortierten Getränkehandel (außerhalb Bayerns, wo eh‘ das meiste Bier „Importe“ sind 😉 ) daran, dass ich gerne dunkles Bier trinke und ist gespannt, was ich wohl zu diesem tschechischen Schwarzbier sagen würde. Die beiden bisher bei uns getesteten tschechischen Biere sind ja eher nicht so gut angekommen.

Krusovice ist eine Brauerei in Böhmen, die zum Heineken-Konzern gehört. Auf der dunkelbraunen Flasche mit dem edel aber unübersichtlich gestalteten Etikett steht „Kralovsky pivovar“, was wohl Pils bzw. Bier nach pilsner Art bedeutet, aber auch „Cerne“, also Schwarzbier, es ist also ein schwarzes Pils. Da die schwarze Farbe ja nur durch den Anteil an Färbe- oder Röstmalz erreicht wird – warum kein Pils mit Röstmalz? weiterlesen… »

benhur, 28.05.2011, 20:00 | Abgelegt unter: benhur,Pils,Tschechien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

budweiser_etikett.jpg Eigentlich ist ja Oliver unser Getränkemarktspezialist. Aber ab und an kommt es schon vor, dass auch ich mal in so einen Abholmarkt gehe und einen Kasten kaufe. Beim letzten mal war „Original Budweiser“ im Angebot, ein relativ bekanntes tschechisches Bier. Schön einladend stand es da, in leuchtend roten Kästen, die Kronkorken elegant edel mit goldener Manschette überzogen. Es war schon kurz vor Ladenschluss, und so ließ ich mich von der hübschen optischen Aufmachung übertölpeln und dachte doch im Ernst: „Wird schon nicht so schlecht sein. Warum solltest Du das nicht auch mal probieren.“ Ich hätte es besser wissen müssen.

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ralf, 01.11.2009, 22:00 | Abgelegt unter: Flaschenbier,ralf,Tschechien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

staropramen.jpg Nachdem ich nun ja etwas das Vertrauen ins norddeutsche Bier verloren hatte (siehe Kommentar zum Astra-Artikel) und die süddeutsche Auswahl im Supermarkt auch nicht besser ist (neben Öttinger auch Paulaner oder Löwenbräu, Pest oder Cholera?) wandte ich mich den „Ausländern“ zu: Tschechien ist doch berühmt für sein Bier! So fand das importierte Staropramen aus Prag seinen Weg in mein Hotelzimmer. Die grüne Flasche paßt zwar zum Label, wird von mir aber als deutliches Qualitätsmanko empfunden. Beim Öffnen roch das Bier kräftig nach Pils, und zwar nicht nach bitter-herbem norddeutschen, sondern nach würzig-herben Tschechischen, sehr vielversprechend. Beim Eingiessen jedoch wurde ich wieder enttäuscht: sehr hell, farblos, künstlich wirkender Schaum, der auch schnell zerfiel, und, tja, der Geruch war weg. Und schließlich, beim Trinken: der Geschmack war wohl nie da! Nein, von dem Bier hatte ich mir mehr erwartet, das wird auch nicht mehr gekauft!

benhur, 07.04.2009, 21:24 | Abgelegt unter: benhur,Pils,Tschechien | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare
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