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Biere im Osten – Auftakt: Bautzener Brauhaus

bautzenerkupfer

Wieder mal führt uns eine Urlaubsreise grobe Richtung OST, und wir sind gespannt darauf, was uns an Bierigem begegnen sollte. Der erste Stopp – bei sintflutartigen Regenfällen sind wir auf dem Motorrad schon recht schnell völlig abgesoffen – ist „irgendein“ Campingplatz vor der polnischen Grenze, wie sich herausstellte ein sehr, sehr schöner mit sehr engagiertem netten Personal in Bautzen. Nachdem alles zum Trocknen aufgehängt ist sind wir auch schon wieder mutig genug, uns von innen zu durchnässen und entdecken im Campingplatz-Lädchen verschiedene Sorten des lokalen Bautzener Brauhauses.

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Zuerst fällt uns das Kupfer auf, ein rotblondes Pils mit 5,2% alc. aus 12,5% Stammwürze. Nach dem Öffnen der Flasche entströmt dieser erst mal kaum ein Geruch, wir schenken ein: sehr spritzig und stark schäumend ergibt sich im Glas eine kupferne Farbe mit leicht bräunlichem Schaum obenauf, sehr schön. Der erste Schluck ist sehr weich, für ein Pils überraschend malzig-süß – aber kein Röst- oder „Brot“-Geschmack, sondern eher karamellig. Dieser Eindruck wird SOFORT gefolgt von fruchtigem Hopfen, der im Gaumen sehr spritzig tobt, um dann einen ganz kurzen Abgang zu inszenieren, der wiederum genau diesen Kontrast zusammenfasst. Wow, ein sehr schönes Bier! Wir können uns vorstellen, es würde auch zu Schweinsbraten und Klöß‘ passen, eher als zu unserer Brotzeit, oder eben einfach so für sich.

bautzenerschwarzes

Am zweiten Abend nehmen wir uns das Schwarze vor,  5% alc. aus 12,6% Stammwürze. Schon in der Flasche erkennen wir den stärkeren Malzgeruch, nicht überraschend. Den Namen verdient es sich auch, so schwarz wie es im Glas steht. Im Geschmack ist es verblüffend ähnlich zu seinem Kupfer-Geschwist, aber mit etwas mehr Betonung auf Malz (ebenfalls ganz ohne Röstmalz-Brandgeschmack!) und dafür nicht so deutlicher Hopfen bzw. Fruchtgeschmack. Erstaunlicherweise ist es insgesamt weniger süßlich. Auch ein recht gutes Bier mit ganz eigenem Charakter.

Fazit und Nachtrag: Auch auf dem Rückweg machten wir wieder hier Halt, um nochmal eine Sintflut auszusitzen und um nochmal dieses leckere Bier zu geniessen. Das Kupfer bekommen wir in einem Restaurant nun auch gezapft, wo es sogar noch ein wenig spritziger und frischer wirkt, aber auf jeden Fall ist auch das Flaschenbier empfehlenswert.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 4. Juli 2011 und wurde abgelegt unter "benhur, Braunbier, Flaschenbier, Pils, Privatbrauerei". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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