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Riedenburger Dolden-Dark

Nachdem mir der Dolden-Sud der niederbayrischen Bio-Brauerei immer noch so fein schmeckt, entging mir natürlich auch der Dolden-Dark nicht. Auch den trinke ich immer wieder gerne, quasi als Winter-Bier, darum gibt es heute endlich eine Verkostungsnotiz über dieses Bio-Porter (nach Reinheitsgebot), das mir schon im Sommer (!) 2015 zum ersten mal begegnete.

Es ist sowas von tiefschwarz, dass kein Licht durchdringt, kein Schimmer. Dabei fließt es aber keineswegs ölig ins Glas, ich bin eher überrascht, wie dünnflüssig es sich anfühlt. Vollkommen versöhnt bin ich mit der dunkelbraunen Schaumfarbe! Schade nur, dass er recht schnell zerfällt.

Die Nase nimmt schöne starke Düfte wahr, natürlich nach Kaffee, Schoko, aber auch Brombeere und Trockenpflaume.Im Antrunk ist da zunächst auch schwarze Frucht, gefolgt von nicht zu süßer Schokolade, dann aber kommt auch gleich der Kaffee. Das ganze ist weder bitter noch süß und hat eine mäßige, angenehme Säure. Vor allem ist es die Fruchtigkeit, die zusammen mit dem cremigem Mundgefühl (wie etwa nachdem man ein Schokoladenstück vollständig aufgelutscht hat) auch lang nachhallt.

Das Bier ist recht unkompliziert und könnte fast allen gefallen, dabei ist es aber alles andere als langweilig! Für mich ein Bier, das immer geht. Toll gemacht!

Es hat übrigens 6,9% Alkohol und 28 IBU, und wird mit Emmer gebraut, steht auf dem Etikett.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 13. Januar 2018 und wurde abgelegt unter "benhur, Biobier, Niederbayern, Porter". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

2 Kommentare

  1. oliverxt77 sagt:

    Also mir gefällt dieses Porter auch sehr, aber wieso ist ein Bier, mit Emmer eingebraut wurde, nach dem Reinheitsgebot? Bzw. nach welchem? Mit der Zeit stelle ich fest das mir besonders die wertigen Bio-Biere immer mehr schmecken. Woran liegt´s?

  2. benhur sagt:

    Tja, das ist so eine Sache, darüber wurde ja letztes Jahr fleissig gestritten. Ich denke, diejenigen historischen Reinheitsgebote, die wegen Hungersnöten erlassen wurden, zielten auf die Getreidesorten ab, aber die anderen wollten wohl eher Hopfen oder Grut als Würze und Haltbarmachung fördern oder verbieten.
    Aktuell ist in Bayern dagegen gemälztes Getreide Vorschrift, also kein ungemälztes und kein Stärkelieferant, der kein Getreide ist (Reis, Mais), und alles andere auch nicht – wenn man diesen Satz drauf schreiben möchte. Da in einem Porter ja z.B. auch ungemälzte Haferflocken drin sein können, soll der Hinweis nur dazu dienen, zu betonen, dass Riedenburger ein Porter ohne solchen Zutaten macht, weil sie es in Bayern gar nicht dürfen.

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