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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf. Altbier! Logisch, die etwas dunklere obergärige Spezialität. Dafür komm ich immer wieder gern hier her. Zu den Hausbrauereien Schumacher, Schlüssel, Füchschen, Uerige. Und schon seit ein paar Jahren auch in die Brauerei Kürzer. In jeder davon ein Altbier, das schöner ist als das andere. Im Uerige hatte ich über die Zeit jedoch neben dem Alt noch das Uerige Weizenbier zu schätzen gelernt. So wunderbar unbayrisch ist das. Riecht kaum nach Banane, geht eher in die Richtung von Apfel, und ist mir in der Sommerzeit fast noch lieber als das Uerige Alt selbst. Als ich aber bei meinem jährlichen Weihnachtstrip an den Rhein heuer das Weizen bestellen will, steht es nicht mehr auf der Karte. „Hosen Hell“ steht da jetzt an der Stelle, wo bisher das „Uerige Weizen“ angeboten wurde. Hmmm…

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Bei unserem Köln-Besuch anlässlich des Festivals der Bierkulturen haben wir natürlich auch nicht versäumt, die Kölsch- (und Düsseldorfer Alt-) Brauereien „abzuklappern“, also mindestens so lange zu besuchen, dass man auch einen Eindruck von der jeweiligen Athmosphäre bekommt und ihre Spezialitäten verkosten kann. Auf dem Weg von einer zur nächsten Kneipe fiel unser Blick in ein Schaufenster mit Bieren, von denen der aufmerksamste unserer Gruppe tatsächlich ein uns unbekanntes entdeckte. Aslo haben wir gleich nachrecherchiert und eine Adresse aufindig gemacht: im sog. Kwartier Latäng – hach, mir gefällt diese unverfrorene Schreibweise 😉 – gibt es eine Bio-Brauerei, die sich den heimischen Bierstilen verschrieben hat und nebenan auch einen Ausschank betreibt: das Brauhaus Heller.

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20131011_schumacher_1838er_titel Kaltgehopfte Biere sind zur Zeit in aller Munde. Bei der Methode der Kalthopfung, auch Hopfenstopfen genannt, wird der Hopfen erst nach dem eigentlichen Brauvorgang im Gär- oder Lagertank ins kalte Bier gegeben. Diese Methode hat sich schon vor über 20 Jahren in den USA unter den dortigen Microbreweries verbreitet. In Deutschland kennt man dieses Verfahren noch nicht so lange, doch über die letzten fünf bis zehn Jahren hat sich das Hopfenstopfen auch hier breit gemacht, insbesondere bei den kleinen jungen Brauereien der „neuen deutschen Craftbrew-Welle“. Mit großem Erfolg, denn mittlerweile versuchen sich immer öfter auch große Markenbrauereien in der Disziplin des Hopfenstopfens, und eifern so den Jungen Wilden aus der Szene nach. Tucher z.B. kam letztes Jahr mit einem kaltgehopfen Pils auf den Markt. Schon ein paar Jahre länger kennt man die „Hopfenweisse“ von Schneider aus Kelheim. Die Münchner Hofbräu versucht seit zwei Jahren auf der Szene-Biermesse „Braukunst Live!“ mit einem Bier namens „Eiskalt gehopfter Hallodri“, sich in der neuen deutschen Bierszene zu etablieren. Sogar vor Franken hat dieser Trend nicht Halt gemacht. So hat der Hechtbräu aus Zimmern mit seinen kaltgehopften Bieren bei den fränkischen Bloggern-ums-Bier schon mehrfach Anklang gefunden.

Natürliches Hopfenaroma

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img_20130524_230630 Köln, Kölsch, gutes Kölsch – da gehe ich sehr gerne in die Brauerei zur Malzmühle (Heumarkt 6). Mühlenkölsch ist eines meiner liebsten, weil es so schön frisch und knusprig malzig ist. Ich war schon länger nicht mehr hier, heute aber war die Malzmühle meine erste Anlaufstelle. Während meiner längeren Abwesenheit hat sich da offenbar was getan: Es gibt ein neues Bier aus der Malzmühle. Auf den Tischen in der Brauereischänke standen Aufsteller, auf denen ein Weizenbier angepriesen wird. Mühlen-Weizen heißt es.

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ralf, 24.05.2013, 23:39 | Abgelegt unter: Nordrhein-Westfalen,ralf,Weizenbier | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

pinkus_mueller_alt_braeuschenke Einer der Mit-Stammgäste in meiner Lieblingsbrauerei in München ist mehrmals im Jahr in Münster – das Münster in Westfalen, wie die DB immer in die Fahrpläne schreibt. Wenn er dann wieder kommt, erzählt er immer ganz aufgeregt, dass es auch dort, in Münster, ein sehr gutes Bier geben soll. Und zwar von einer Brauerei namens „Pinkus Müller“. Die machen ein Altbier, aber auch andere Biere. Urig sei die Gaststätte. Und eine traditionelle Trinkkultur gebe es auch: Die Krüge der Stammgäste fassen 0,5l, während heute die übliche „Maß-Einheit“ in NRW 0,4l ist. Ein Problem. Die Lösung von Pinkus Müller: Stammgäste bekommen ihren Krug mit 0,5l gefüllt, zahlen aber wie jeder andere für ein 0,4-er Bier. Das alles klang für mich interessant genug, sodass ich die erste Gelegenheit die sich mir bot nützte, um in Münster diese Brauerei aufzusuchen.

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fiege_pils_titel fiege_pils_etikett_hals Als zweites Bier aus meiner winterlichen Flaschenbierprobenserie gab es heute ein von weit her angereistes Bier: Moritz Fiege Pils aus Bochum. Es kommt in einer braunen Bügelverschlussflasche mit in dunklem Grün gehaltenem, relativ schlichtem und gar nicht marktschreierisch gestaltetem Etikett daher. Auf der Rückseite ist in auffällig roter Schrift ein Servierhinweis aufgedruckt:

Ideale Trinktemperatur 6° – 8°C

Bis ich nach der Entnahme aus dem Kühlschrank meine Fotoausrüstung fertig hatte und das Biertagebuch vorbereitet war, dürfte dies einigermaßen gepasst haben. Das Trinkerlebnis, das mir während der Probe beschert wurde, schien dies jedenfalls zu bestätigen.

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zunft_koelsch_karte.jpg zunft_koelsch_stangen.jpg Der „Hahn der Freien Brauer“ hat sich mittlerweile in München etabliert – im Weissen Bräuhaus im Tal. Nachdem nun mehr als zehn Monate lang ein österreichisches Bier im Ausschank war, das Zwettler (benhur berichtete), kam pünktlich einen Tag vor dem 11.11.2009 ein Bier aus dem Rheinland in den Hahn: Zunft Kölsch aus der Erzquell-Brauerei Bielstein. Den Einführungstag habe ich bei der Bedienung erfragt. Bielstein liegt ca. 50 km östlich von Köln bei Gummersbach im Bergischen Land.

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ralf, 24.11.2009, 22:30 | Abgelegt unter: Kölsch,Nordrhein-Westfalen,ralf | RSS 2.0 | TB | 6 Kommentare

Wer noch nie in Düsseldorf gewesen ist, der denkt bei Altbier wahrscheinlich erst an Diebels. Das ist einfach das Altbier mit der umfangreichsten Werbung im Fernsehen und an den großen Plakatwänden und Litfaßsäulen Deutschlands. Biertrinkern, die schon mal irgendwie mit dem Rheinland in Berührung waren, dürften dann vielleicht auch Frankenheim, Schlösser oder Hannen begegnet sein. Alles große Namen, leider aber keine großen Biere (mehr). Alle sind bereits in der Hand der großen Bierkonzerne: Diebels beim Braumonster InBev, Frankenheim gehört zu Warsteiner, Schlösser zur Radeberger Gruppe und Hannen zum dänischen Carlsberg Konzern. Je größer der Bierhersteller, desto schlechter sein Bier. Das gilt leider auch für den Geschmack dieser vier Biere. Da wird es höchste Zeit, hier das Einmalvier der Düsseldorfer Hausbrauereien vorzustellen. Sie haben alle ihren Ausschank an der „Längsten Theke der Welt“, der Düsseldorfer Alstadt, und drei davon brauen auch dort.

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koeln_dom.jpg Um die obergärige Bierspezialität der alten Römerstadt Colonia kennenzulernen, kann man einfach mit der Bahn zum Hbf Köln fahren, fünf Minuten um den vor dem Hbf hochragenden Kölner Dom herumschlendern, sich dann zum nächstbesten Kölsch-Ausschank begeben um sich dort irgendein Kölsch in die Hand drücken zu lassen. Wer so vorgeht, wird mit großer Wahrscheinlichkeit das verbreitete Vorurteil bestätigt finden, Kölsch sei ein dünnflüssiges, langweiliges Bier. Doch es geht auch anders: Ich war in der glücklichen Lage, von zwei ureingeborenen Rheinländern an einem Samstagnachmittag eine Exklusiveinführung in die Kölner Kölschkultur zu bekommen. Und dabei galt es einige Überraschnungen zu erleben.

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