Kategorie: Gasthausbrauerei
Nürnberg – das bedeutet für mich immer einen Abstecher zur Hausbrauerei Altstadthof. Dieser Ausflug hat sich heute für mich in zweifacher Weise gelohnt: Pünktlich zum Advent gibt es seit dieser Woche in der Hausbrauerei Altstadthof in Nürnberg zwei starke Neuheiten aus Rotbiermalz:
Einen Rotbierbock – erstmalig im Ausschank.
Ayrer’s Red Single Malt Whisky – ein Single Malt Whisky aus Rotbiermalz, in der vom Altstadthof gewohnten Bio-Qualität, und damit der erste deutsche Bio-Whisky überhaupt.
Bei der Auswahl der “Kogge” am ersten Abend in Rostock hatten wir uns die Ortskenntnis meines Kollegen zu Nutze gemacht, um uns die Zeit für die Suche zu ersparen. Ich hatte natürlich unabhängig davon auch schon nach “Gasthausbrauerei Rostock” gegoogelt, weil ich mir dachte, dass aufgrund des aktuellen Booms bei derartigen Braustätten doch auch in Rostock so eine zu finden sein müsste. Da war ich auch umgehend fündig geworden mit dem Ergebnis Brauereigasthaus “Zum alten Fritz”. Ich war etwas zwiespältig, was mir für den letzten Abend mit den Kollegen lieber ist: Nochmal die alteingesessene Traditionsgaststätte “Zur Kogge”, oder eine moderne Brauereigaststätten wie der “Alte Fritz”. Wäre ich alleine unterwegs gewesen, hätte ich den Abend wohl beim “Fritz” verbracht. Aber ich musste mich auch mit den Kollegen abstimmen, und da war die “Kogge” irgendwie die passendere Wahl. Beim Fritz schauten wir trotzdem kurz vorbei. Eine Stunde sollte es werden, fast zwei wurden es tatsächlich
Im Biergarten der Forschungsbrauerei spricht man oft über Bier, und dass das Forschungsbier so einzigartig gut ist. In so einem Gespräch erzählten mir gestern zwei Tischnachbarn, ein älteres Paar, beim Thema “unfiltriert” (die Forschung schenkt ab heuer ihre Biere nämlich so aus – unfiltriert), dass sie beim Haidhauser Unionsbräu auch ein solches unfiltriertes Bier getrunken hätten. Das hätte ihnen aber gar nicht geschmeckt. Bitter soll es gewesen sein, sehr bitter. Weil ich die Unionsbräu-Biere auch kenne, frage ich nach, welches der beiden Hausbiere es war, das Helle oder das Dunkle? Das Helle wäre es gewesen, meint die Dame des Paares. Weil ich zuvor das Forschungs-Bockbier jung aus dem Reifetank bekommen hatte, und dieses auch etwas bitter war, war meine erste Vermutung, dass die Leute vielleicht ein zu jung ausgeschenktes Bier bekommen haben. Ich machte allerdings auch gleich deutlich, dass das eben nur eine Vermutung wäre. Ich selbst hatte bisher keine schlechte Erinnerung an die Unionsbräu-Biere. Eher im Gegenteil: Siehe z.B. den Nikolausbock. Also musste ich heute zu einem “Forschungsbesuch” nach Haidhausen aufbrechen. weiterlesen… »
Nach meinem Artikel über den Maibock 2010 vom vergangenen Jahr haben wir alle mit großer Spannung erwartet, wie der Maibock denn in diesem Jahr ausfallen wird. Es wäre schön gewesen, wenn man die beiden Biere im direkten Vergleich hätte probieren können. Doch bei Bier ist das anders als bei Wein. Durch Lagern wird es, sobald es einmal ausgereift ist, nicht mehr besser. Und die üblichen Konservierungsmethoden, wie unter Umständen gar Einfrieren, würden es nur zerstören. So gibt es also keine “Jahrgänge”, die man schön nebeneinander verkosten kann. Man muss sich hier voll auf sein Gedächtnis verlassen. Und weil die Erinnerung ja mit der Zeit verblasst wie zu lange gelagertes Bier, habe ich ein Biertagebuch, in dem ich meine Eindrücke immer unmittelbar festhalte. Beim 2011er Altstadthof-Maibock habe ich da wieder besonders viel geschrieben. Ich möchte gar nicht wissen, was die Kellnerin an diesem Sonntag Morgen dachte, als sie mich beobachtete, wie ich da so lange hochkonzentriert über meinem Bücherl brütete.
Eigentlich fliege ich auch so mal gern in fremde Länder. Am liebsten aber in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Karfreitag, denn da gibt es am Münchner Flughafen im “Airbräu” den Dunklen Frühjahrsbock “Aviator”. Und außer der Fastenzeit, wenn kein Bock verfügbar ist, wird mein Lieblingsbier vom Airbräu mit jedem Flug mehr und mehr das Pils mit dem Namen “Jetstream”. weiterlesen… »
Bei einer Radl-Tour habe ich zufällig diesen Brauereigasthof entdeckt; obwohl ich natürlich schon mal davon gehört hatte, dass da irgendwo im Süden Münchens noch eine kleine Brauerei sein soll. Ich wollte mir eigentlich nur den alten Bahnhof ansehen, an dem jetzt kein Zug mehr hält, seit die traditionsreiche Eisenbahn durch eine S-Bahnlinie ersetzt wurde. Diesmal aber haben wir uns die Brauerei zum Ziel genommen. Gebraut wird in der kleinen, aber hübschen Anlage nur Weißbier, das “Stationsweizen” oder auch “Isargold” genannt wird. weiterlesen… »
Oliver hat ja gerade über den Altstadthof Maibock berichtet – aus der Flasche. Eine Woche zuvor hatte ich den Maibock bereits direkt in der Brauerei, bzw. Brauereigaststätte probiert. Mit meinem mündlichen Lobpreis darüber habe ich Oliver zum Probieren dieses außergewöhnlichen Bieres animiert, wodurch der Maibock vom Altstadthof zwei Tester vom Blog-ums-Bier bekommen hat. Hier also nun mein zweiter unabhängiger Bericht über dieses Bier – wie es in der Brauerei getrunken schmeckt.
Auf meiner Irlandreise war ich natürlich auch in Dublin. Schon als ich zum ersten mal in Dublin war, hatte ich dort einen Hausbrauerei-Pub entdeckt, der hervorragende Biere braut, darunter ein phantastisches Stout. “Stout” wie “Guinness”, nur eben richtig! Die Brauerei nennt sich “Masterbrewers Messrs Maguire” und liegt nur wenige Schritte entfernt von “Temple Bar”, dem bier- und pubtouristischen Zentrum Dublins. Das Stout der Maguires ist dermaßen überwältigend, dass ich allein seinetwegen schon mehrere Wochenenden im Jahr in Dublin verbringen könnte. Doch was echte “masterbrewers” sind, die haben natürlich noch mehr auf Lager. Und ein Bier besser als das andere. Ich habe versucht, die alle an einem Nachmittag durchzutesten, was zum folgenden Bericht geführt hat, der damit in der Sammlung der Fakten für mein Notizbuch wahrscheinlich einer meiner anstrengendsten bisher war. ![]()
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Seit November 2009 wird im Brauereigasthof Seelmann Zettmannsdorf endlich wieder selbst Bier gebraut! Als die Nachricht bei mir am Motorradstammtisch die Runde machte, war uns klar wo wir unser 2010er Motorradtreffen abhalten wollen. Also fix einen Termin festgelegt und einen Vorabbesuch Mitte Februar vereinbart. Schnee und Kälte liesen uns auf das Auto ausweichen. Da konnten wir unsere beiden Biersiphons einpacken!
Gestern wurde mir eine ganz besondere Ehre zu Teil. Ich durfte Stephanie Spendler treffen, Geschäftsführerin der Haidhauser Unions-Brauerei und Wiesnwirtin im Löwenbräu-Oktoberfestzelt. Auslöser dieses Treffens war mein Besuch letzte Woche zum Testen des Unionsbräu Nikolausbock. An jenem Abend erzählte unser Freund Peter uns die Hintergrundgeschichte des heutigen Wappens der Unions-Bräu. Auf diesem ist ein auf einem Bierfass reitendes Münchner Kindl vor den Strahlen der Sonne aufgemalt. Und wenn man dieses Kindl ganz genau anschaut, fällt auf, dass sein Gesicht sehr reale Züge aufweist. Der Grund: es ist von einem Jugendfoto der heutigen Unionsbräu-Wirtin abgemalt worden.