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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: untergärig

schuebel-braeu-drachenseidla drachenseidla-eigschenkt_0 Schübel Bräu. Voller Erwartung auf ein sehr malzbetontes Bier wähle ich das eher nüchtern aussehende, einfache Glas um mein Drachenseidla anzugehen. Was es wohl mit dem verspielten Drachen auf dem Ettiket auf sich hat? Keine Ahnung. Muß ich wohl doch mal einen Ausflug ins nördliche Oberfranken machen. Bestimmt kann ich da mehr erfahren.

Nun steht es da! Herrliche Farbe. Eine leicht süssliche Wolke umgibt mich schon beim Einschenken. Sehr schaumig. Leichtes Bitzeln an der Zungenspitze mit durchaus herbem Nachgeschmack. Was will man mehr? Fruchtig-frisch im Gaumenbereich. Zu schnell leert sich das erste Glas und ich schenke mir noch eins ein. Sehr süffig! Bin schon  gespannt was man sonst noch für Biere in Stadtsteinach braut und plane schon meinen Ausflug.

Das 140 jährige Brauereibestehen mit angemessenem Brauereifest bietet sich zu einem internsiven Besuch an.

Bis dahin Prost!

20110821_fob_bock_verkostung_titel Nachdem ich heuer schon das „Pilsissimus“ vorab verkostet hatte, war es klar, dass ich das auch mit dem Bockbier der Forschungsbrauerei gerne machen würde, dem „Blonden Bock“ oder auch genannt „Sankt Jakobus“. Gestern war es so weit. Etwa sieben Wochen alt war der Bock da schon.

„Schon“ – das muss man aber relativ verstehen. Das Pilsissimus, das Helle Export der Forschungsbrauerei, aber nicht nur von der Forschung, sondern ganz allgemein jedes Export, hat damit in der Regel schon seine volle Reife erlangt. Anders das Bockbier.

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Die Saison 2011 hat für die neue Inhaberfamilie Silbernagl bestens begonnen. Genau mit der Wiedereröffnung der Forschungsbrauerei hat auch – endlich – der Sommer in Perlach Einzug gehalten. Fast jeden Abend ist der Biergarten bis auf den letzten Tisch besetzt. Und auf den Tischen stehen reihenweise die Krüge mit dem hervorragenden Bier. Tag für Tag. Bei diesem Durst der Gäste ist es kein Wunder, dass heute schon das erste mal nachgebraut werden musste. Weil ich für meinen Bericht über die Verkostung des jungen Bockbieres ohnehin meine Kamera dabei hatte, habe ich ein paar exklusive Aufnahmen machen können von meinen Einblicken in die Kessel, in Sudpfanne, Maisch- und Läuterbottich.

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Mrz ’11
19
18:00

So langsam beginnt in Bayern wieder die Bockbierzeit. Die ersten Anstiche sind schon am Aschermittwoch. Doch wenn das wie heuer auf einen Wochentag fällt, müssen viele an diesem Tag und am Tag danach arbeiten, ich auch. Terminlich wesentlich günstiger, an einem Samstag nämlich, liegt dagegen in diesem Jahr der Josefitag. Bis 1969 war Josefi in Bayern sogar ein gesetzlicher Feiertag. Grund genug, dieses Fest gebührend zu begehen.

Wir feiern Josefi in diesem Jahr stilvoll fürstlich beim Bockbierfest des Fürstlichen Brauhauses Ellingen im angeschlossenen Schlossbräustübel.

Der Ellinger Braumeister Stefan Mützel hat mir dazu bereits geschrieben, das

wird ein rauschendes Fest

Wir sind schon sehr gespannt darauf – ganz besonders auf den Ellinger Josefi-Bock 2011! 🙂

Der offizielle Anstich ist allerdings schon am Vormittag um 10:30 Uhr, und zwar am nagelneuen Josefsbrunnen in Ellingen. (Der ursprüngliche Brunnen war im Krieg zerstört worden).

Und noch ein Hinweis für alle, die an Josefi Namenstag haben: Die ersten Zehn Josefs/Josefas, die beim Anstich erscheinen, bekommen was geschenkt. Es soll nach meiner Information ein kulinarisches Präsent von den wichtigsten Grundnahrungsmittelherstellern in Ellingen geben.

anchor_steam_etikett_00 Während meines Aufenthalts hier in den Staaten hat mir benhur von zuhause per Kommentar einen Forschungsauftrag mitgegeben: Ich solle das Anchor Steam Beer aus San Francisco testen, falls es dieses Bier noch gibt. Und tatsächlich hatte ich keine große Mühe, mir ein paar Probefläschchen zu beschaffen, denn das Bier ist offenbar noch sehr verbreitet. Jedenfalls war es in jedem Liquor Store, den ich besuchte, in ausreichender Menge vorhanden. Seltener in Einzelflaschen als gleich im Viererpack oder noch größer. Wir haben bei der nächsten Gelegenheit also gleich so ein Gebinde mitgenommen, das dann aber ob der sagenhaften Biervielfalt in den Staaten erst ein paar Tage im Kühlschrank auf mein tasting warten musste.

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ralf, 31.01.2011, 07:34 | Abgelegt unter: obergärig,ralf,untergärig,USA | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare
Mrz ’10
28

Heuer will ich es versuchen, auf den Adlersberg bei Regensburg zum Palmator zu gehen. Letztes Jahr schon hatte mir der Eichhofener Braumeister Peter Lang den Palmatoranstich als eines der schönsten Starkbierfeste in der Donauregion um Regensburg ans Herz gelegt.

Leider sind die Informationen im www sehr spärlich. Selbst auf der Homepage der Brauerei Prösslbräu ist heute (am 16.02.2010) noch kein Termin für den Palmator angegeben. Doch wie der Name des Bieres schon sagt, ist der Anstich immer am Palmsonntag, und das ist heuer der 28. März. Eine Uhrzeit habe ich auch nirgends gefunden. Also habe ich kurzerhand per mail direkt beim Prösslbräu angefragt und bekam die Auskunft

Los geht’s, je nach Wetter, ab ca. 10.00 Uhr. Die Musik spielt ab ca. 14.00 Uhr. Es dauert, solange es Spaß macht!

„solange es Spaß macht!“ – das kann ein langer Tag werden 😛

Wie hin kommen?

Schwierig ist auch die Anfahrt. Mit dem Auto zum Starkbierfest? – Nein! – Also Bus. Und da gibt es am Sonntag keinen von Regensburg bis Adlersberg. Meine Recherche ergab, dass man mit dem Bus der Linie 12 vom Regensburger Hbf nach Kneiting am Fuß des Berges wohl dem Fest am nächsten kommt. Dieser Bus fährt am Palmsonntag ab 09:30 Uhr stündlich bis Kneiting. Fahrzeit 20 min. Von Kneiting sind es dann knapp 2,5 km die man zu Fuß gehen muss. Eine halbe Stunde. Das sollte das legendäre Bier einem aber schon wert sein. Ich werde laufen. Vielleicht trifft man sich ja unterwegs 😉

Den Fahrplan habe ich beim RVV gefunden.
Hinfahrt: Linie 12 ab Hauptbahnhof
Und die Rückfahrt: Linie 12 ab Kneiting

Zielanmarsch zu Fuß


Größere Kartenansicht

papstbier_titel Ich trinke Bier ja am liebsten in guter Gesellschaft, am besten an der Quelle, d.h. in der Brauerei oder, wenn vorhanden, in deren Bräustüberl oder auf dem Bierkeller. Daher habe ich so gut wie nie ein Bier zuhause. Ausnahmen bilden – erfreulicherweise – gelegentliche Leserspenden. Weil sich da inzwischen diverse Biere angestaut haben, ist es jetzt für mich langsam wieder an der Zeit für einen kleine Serie mit Flaschenbierverkostungen. Den Auftakt macht heute das „Papstbier“ von der Brauerei Weideneder im niederbayrischen Tann.

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laurentius-unfiltriertes-kellerbier.jpg Dieses Kellerbier aus Unterfranken habe ich erst vor kurzer Zeit beim Getränkehändler entdeckt: Laurentius unfiltriertes Kellerbier der Wernecker Bierbrauerei


Werneck liegt zwischen Würzburg und Schweinfurt mitten in Unterfranken, und damit schon nicht mehr in meinem eigentlichen Einzugsgebiet.

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oliverxt77, 08.03.2009, 21:44 | Abgelegt unter: Franken,Kellerbier,oliverxt77,untergärig | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Ayinger Zwickelbier Zweimal im Jahr gibt es in der Ayinger Brauerei ein Weisswurst-Frühstück mit Zwickel. Da wir rechtzeitig von diesem Termin erfuhren, konnten wir uns diesen Samstag freihalten. Gegen Zehn Uhr trafen wir in der Brauerei ein, wo auch schon eine Menge Leute warteten. Nach ein wenig Hin und Her stellte sich heraus, daß die jedoch für die normale samstägliche Brauereiführung warteten, der „Öffentliche Zwickelbiertag“ oben im Schalander, einer genial mitten in die Brauerei integrierten Gaststube, war schon eröffnet. Na, die Führung ist immer, dachten wir uns, heute wollen wir lieber gleich zur Sache gehen, also hinauf. Zwischen den Sudkesseln stehen dort massive Holztische und -bänke, in einem Eck spielte sich gerade eine 3-Mann-Kapelle warm, an der Bar wurde Kaffee und Limo ausgeschenkt. Kaffee? Limo? Ja wo waren wir denn…??? Aha, man belehrte uns, dass wir wohl unsere Weißwürscht und das Zubehör hier oben bekommen, aber das Bier, das holt man sich unten beim Brauer. Direkt aus dem Tank! Wow, tatsächlich war vor den Tank mit der Köstlichkeit ein Wägelchen mit Gläsern geschoben, in die der Braumeister und sein Geselle fleissig abfüllten. Soooo direkt haben wir noch kein Bier bekommen! weiterlesen… »

Gestern erzählte uns Muttern von einer Sendung im Bayr. Fernsehen, die ihr so gut gefiel, mit einem Beitrag zu Nürnberger Hinterhofbetrieben. Besonders die Rotbierbrauerei Schanzenbräu beeindruckte sie. Da wir das andere Nürnberger Rotbier (Altstadthof-Brauerei) ja schon kennen, beschlossen wir, gleich das Schanzenbräu zu testen. Also PC angeworfen und geschaut, wo’s des gibt… -> z.B. in der Schäufele-Wärtschaft!

hier-gibts-schaufele.jpg

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oliverxt77, 23.07.2008, 16:25 | Abgelegt unter: benhur,Gaststätten,oliverxt77,untergärig,Vollbier | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar
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