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feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Brauereigasthof

MinneseidlaAn einem sonnigen Urlaubstag fuhren wir nach Ellingen um das Minnebier zu probieren, das anlässlich zum 500 sten Geburtstag des deutschen Reinheitsgebots gebraut wurde. Ich war schon ein wenig skeptisch, da ich eigentlich nur dunkles Bier trinke. Die Zweifel lösten sich aber schnell auf, als das Minnebier auf dem Tisch stand. Es hat eine tolle bernstein Farbe und einen festen Schaum. Der Geruch ist sehr hopfig. Der Probeschluck. Wow. Es schmeckt fruchtig, leicht, hat feine Zitrusaromen. Ich bin überrascht. Damit hätte ich jetzt nicht gerechtnet. Einfach klasse. Dann, wie auf Bestellung, kommt der Brauer des Minnebieres (Stefan Mützel) zur Tür herein und setzt sich zu uns. Jetzt erfahren wir von Stefan viele Details. Das Minnebier wurde mit acht verschiedenen Getreidesorten (Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Einkorn, Emmer und Sorghum) gebraut. Im Minnebier sind 5 % Rauchmalz enthalten, aus der Mälzerei Zirndorf. Es hat nur 4 gr Kohlensäue, ist obergärig und wurde mit Riedenburger Hefe angesetzt. Nach all den Informationen merken wir schnell, daß es schon eine Herausforderung für den Brauer war.  Spannend war dann sicher die erste Probe des Brauers. Der Besuch in Ellingen hat sich wirklich gelohnt. Ein handwerklich hervorragendes Bier, daß mit 4,15 Alkohol, 10,4 Stammwürze und 15 Bittereinheiten sehr gelungen ist. Danke Stefan für dieses tolle Bier.

Guldibräu Obscura1Herr Guldimann aus Winznau in der Schweiz ist ein Hobbybrauer.  Wenn wir scho vor Ort sind, probieren wir auch das Obscura Exot. weiterlesen… »

Hanöversch Pilsener

Ein lieber Freund hat uns sein Hausbier geschenkt. Hanöversch Pilsener. Wir waren gespannt und wurden nicht enttäuscht.

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Durch eine Pressemitteilung bin ich auf eine Brauerei aufmerksam geworden, die ich eigentlich schon eine ganze Zeit lang kenne. Es handelt sich um die Holzhauser Brauerei mit Gasthaus und Biergarten, etwa in der Mitte zwischen den Städten Buchloe und Landsberg am Lech gelegen. Mein erster Besuch im Biergarten der Brauerei dürfte vor ca. fünf Jahren gewesen sein. Da war ich ganz erstaunt gewesen, so mitten auf dem Land, kurz vor dem Allgäu, eine Brauerei zu finden, die mir bis dahin völlig unbekannt geblieben war. Danach hatte ich Holzhausen irgendwie wieder aus den Augen verloren, bis ich im Sommer letzten Jahres von einem Freund dorthin eingeladen wurde. Ich hatte zuvor noch schnell einen Blick auf die Homepage der Brauerei geworfen. Die Seite war noch sichtlich im Aufbau befindlich, aber ein Kernstück der Brauerei wurde darauf schon ausdrücklichst vorgestellt: Das Kühlschiff des Brauhauses. Oh! Dachte ich mir. Das ist selten. Und oft haben Biere aus solchen Brauereien einen sehr urtümlichen Geschmack. Den hat auch das Bier aus der Holzhauser Brauerei, jedoch auf unerwartet andere, angenehme Art. Am Holzhauser bier ist mir nämlich der äußerst reine Geschmack aufgefallen, den ich sonst nur aus jungen Brauereien, in der Regel mit viel Edelstahl ausgerüstet, kenne. Als ich jetzt die Pressemitteilung zur Einführung des neuen Dunklen bekam, ist mir mit der Information daraus so einiges klarer geworden über diese höchst bemerkenswerte Brauerei.

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Wie Ralf ja schon erwähnte, war das Blogteam an diesem Wochenende in und um Buttenheim unterwegs. Die beiden Brauereien dort, St. Georgenbräu und Löwenbräu, haben wir ja bereits ausführlich besprochen. Aber nun können wir noch weitere Biersorten ergänzen:  weiterlesen… »

benhur, 27.11.2010, 21:00 | Abgelegt unter: benhur,Brauereigasthof,Franken | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Am ersten Adventswochenende findet in Buttenheim immer ein kleines Adventstreffen von Bierbrauern und -Freunden statt. Vor zwei Jahren bin ich mal ziemlich zufällig in dieses Treffen hineingeraten. Daraus haben sich in der Folge eine ganze Reihe Kontakte zu Brauern und diverse Brauereientdeckungen ergeben. Am Vormittag des diesjährigen Treffens bin ich mit zwei Freunden und einem Neuzugang aus dieser Gruppe nach Ebing gefahren. Einer wollte dort ein Weißbierglas für seine Sammlung ergattern. Der Schwanenbräu solle nämlich neuerdings auch Weißbier machen und dazu eigene Gläser angeschafft haben. Und für die Nichtsammler war auch schon die Aussicht, ein neues Bier kennenlernen zu können, ein ausreichender  Grund, sich dem Sammler anzuschließen. weiterlesen… »

Das „Kupfer Spezial“ von der Brauerei Winkler in Lengenfeld im Nürnberger Hinterland am Eingang zur Oberpfalz gehört zu den Bieren, die Insider oft als ein Kultbier nennen, das man unbedingt mal probiert haben sollte. Nicht ganz so kultig wie das berühmt-berüchtigte Schlenkerla Rauchbier aus Bamberg, aber so ungefähr in dieser Klasse wird es oft mit aufgezählt. So habe ich immer, wenn ich im Raum Nürnberg unterwegs war, auch an Lengenfeld gedacht. Weil man da aber öffentlich so schlecht hin kommt, musste es dann schon das Auto sein. Und wenn schon mit Auto zum Bier, dann besser gleich mit Übernachtung. Und da ist Lengenfeld eigentlich keine schlechte Adresse, weil bei der Brauerei ein Gasthof mit dabei ist. So habe ich es jedenfalls beim Googeln nach „Kupfer Spezial“ ermittelt. Gasthof, dachte ich, so mit Fremdenzimmern à la „Zimmer frei“, und bin ganz unbedarft nach Lengenfeld gefahren. weiterlesen… »

Zum Weihnachts- und Silvestertreff  der zentralfränkischen Delegation des Blog-ums-Bier-Teams habe ich wieder einmal ein paar ganz besondere Spezialitäten eingekauft. Angeregt durch meinen Besuch im Landbierparadies Fürth habe ich mich auf die Suche nach diesem leicht rauchigem „Schlückla“ gemacht. Fündig wurde ich natürlich gleich bei meinem Getränkeladen um die Ecke… weiterlesen… »

Ein hübsches, altmodisches Ettikett ziert die (NRW-)Flasche des Altdrossenfelder Bieres. Obwohl unterhalb des weißen Ziegenbocks ganz deutlich „alc. 8% vol.“ steht, was mir als Warnung dient, hernach nicht mehr viel weiteren Alkohol zu trinken, hab ich Lust auf dieses Bier als Begleiter zum Dinner – und zwar schon beim Kochen!

Beim Öffnen entströmt der Flasche ein lange nicht mehr gerochener Duft nach Brauerei und zwar aus der Nähe der Würzpfanne, nämlich nach Hopfenverarbeitung. Mit schöner Bernsteinfarbe fließt der Inhalt ins Glas, erzeugt aber kaum Schaum. Passend zur Optik ist die Empfindung im Gaumen eine sehr geschmeidige, weiche, der man die Stärke nicht anmerkt, ausgewogen, ohne besondere Auffälligkeiten. Insgesamt ein gutes Bier zum Essen, das aber nicht ganz die obere Genußklasse erreicht.

Unsere Lieblingsbrauerei in Nürnberg liegt ja bekanntlich in Gostenhof, so war es endlich einmal wieder angesagt, dorthin zu pilgern, um mit Freunden nicht nur ein leckeres Bier vom Faß vom Brauer zu geniessen, sondern sich auch noch mit fränkischer Speis‘ verwöhnen zu lassen. Aber an diesem Abend gab es einige Überraschungen für uns:

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benhur, 05.12.2009, 22:53 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Brauereigasthof,Franken | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar
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