BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Sachsen

Erlbacher schwarze Seele
Icke in Bad Elster. Sachsen. Da kuck ick ja glei ma nachm juten Bier. Schließlich bin ick jetze iner Flicht. Prompt schenkte mir die Hotelbesitzerin eene Pulle Erlbacher Schwarze Seele; ossische Bierflasche 0,33 Liter.
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tine, 31.08.2013, 17:49 | Abgelegt unter: Dunkles,Privatbrauerei,Sachsen,tine | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

img_20121112_prellbock_aufsteller Der Hauptgrund, eine Gosebrauerei aufzusuchen, ist natürlich die Gose. Eine so gute Brauerei, wie die im Bayerischen Bahnhof in Leipzig, hat jedoch, nicht nur saisonal, auch andere Spezialitäten im Programm. In der Schneiderschen Gosebrauerei gibt es da im Herbst z.B. ein „vollmundiges dunkles Bockbier“ mit dem passenden Namen „Prellbock“. Hätte man es wie einen bayerischen „-ator“ nennen wollen … obwohl: Prellbock passt perfektest, und es ist mit seinen 16,8% Stammwürze und den 6,6 vol. & Alkohol vollkommen korrekt als „Bock“ ausgeschrieben.
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ralf, 12.11.2012, 15:16 | Abgelegt unter: Bockbier,ralf,Sachsen | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Beim Betrachten der Besucherzugriffe im Blog-ums-Bier hatte ich zum Anfang des Jahres schon eine böse Vorahnung bekommen: Ein Besucher setzte die Suchbegriffe „Dr. Hennebach gestorben“ ab. Ich habe umgehend selbst die Google Suchmaschine befragt, aber außer den mir meist schon bekannten Seiten und Artikeln, darunter auch meine eigenen, keinen Hinweis in dieser Richtung gefunden. Heute war ich nun mit Freunden aus Leipzig und München in der Gosenschenke „Ohne Bedenken“, dem Lokal von Dr. Hartmut Hennebach, um ihnen in dieser historischen Gaststätte die Gose und deren Geschichte etwas näher zu bringen. Mit Stolz habe ich auch von meiner Begegnung mit dem Gosewirt erzählt und dabei auch auf sein Bild an der Wand gezeigt, wo er in seiner typischen Haltung, die Gosestange in der einen, eine Goseflasche in der anderen Hand abgebildet war. Es war eine ältere Aufnahme in Schwarz-Weiß. Darum habe ich erst beim zweiten Hinschauen mit Erschrecken den Trauerflor daran wahrgenommen.

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ralf, 11.11.2012, 22:19 | Abgelegt unter: Gose,ralf,Sachsen | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Am vorletzten Maitag bin ich ganz zufällig noch auf einen Maibock gestoßen – in der Gosebrauerei im Bayerischen Bahnhof in Leipzig. Er hat mit 16,8% Stammwürze und 6,8 vol.% Alc. selbst für Maiböcke eine doch ganz beachtliche Stärke. Den hohen Alkoholgehalt merkt man dann auch am trockenen Charakter des Bieres, so wie ich ihn auch vom Augustiner Maibock her kenne und sehr liebe.
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ralf, 30.05.2010, 16:57 | Abgelegt unter: Maibock,ralf,Sachsen | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

bauer_leipzig_brauersymbol Eigentlich wollte ich ja an diesem Wochenende in Leipzig nur fröhlich mit feiern beim Biergartenfest der Gosenschenke „Ohne Bedenken“. Aber als ich von meiner Unterkunft los zog, fiel bereits nach knapp 100m mein Blick auf ein altes Werkstor, an dessen Gitterstäben das Symbol der Brauer angebracht war, das aber aussah wie ein Überrest aus alten Tagen. Ein umherschweifender Blick auf das alte Gemäuer mit den teilweise zerbrochenen Fenstergläsern schien das zu bestätigen. Das sah alles so aus wie eine stillgelegte Brauerei. Seltsam war nur im Hof dahinter der in Gebrauch scheinende Brauereilaster mit gültiger Zulassung und die vielen recht sortiert aufgestellten Getränkekästen.
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ralf, 30.05.2010, 16:04 | Abgelegt unter: Privatbrauerei,ralf,Sachsen | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

Die Gosenschenke und Dr. Hennebach hatten am 29. Mai mächtig Glück mit dem Wetter. So konnte das Biergartenfest zum 111-jährigen Bestehen der Gosenschenke „Ohne Bedenken“ auch tatsächlich im Biergarten stattfinden. Besonders gut hat mir natürlich wieder die Gose geschmeckt, aber auch die Band „King Kreole“ mit ihren Rock’n’Roll und Beat Stücken war den Besuch in Leipzig allemal wert.
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ralf, 29.05.2010, 22:41 | Abgelegt unter: Biergarten,Gose,ralf,Sachsen | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

zur_gosenschenke gosenschenke_mit_gose_erker Ich hatte mir an diesem Wochenende einen kulturellen Ausflug nach Leipzig gegönnt: Um dem Thomanerchor zu lauschen, und um ein Sinfoniekonzert im Gewandhaus zu erleben.

Leipziger Kultur, das heisst aber auch: Gose trinken! So bin ich heute zum Mittagessen in die historische Gosenschenke „Ohne Bedenken“ in Gohlis gegangen. Als ich schon fertig gegessen hatte und vor meiner Dessert-Gose saß, beobachtete ich einen Herrn im Gespräch mit dem Ober, der so redete, als gehöre ihm die Gaststätte. Ich sah etwas genauer hin, und da kam mir doch sein Gesicht irgendwie bekannt vor – aus den Informationsseiten in der Speisekarte. Ich sprach ihn kurzentschlossen an, und siehe da, es war tatsächlich der „Gosewirt“ Dr. Hartmut Hennebach persönlich. Ob ich ihn fotografieren dürfte, fragte ich ihn. Er war sofort dazu bereit. Und er erzählte mir dabei einige wichtige Fakten über die Schenke, sich selbst, und vor allem über die Gose.

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ralf, 31.01.2010, 22:23 | Abgelegt unter: Allgemeines,Gose,obergärig,ralf,Sachsen | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare
schwarzersteiger.jpg

In meinem Artikel aus dem Hamburger Exil habe ich ja einige „nördliche“ Großbrauereien als kommt-nicht-in-Frage abgetan, aber doch noch nicht alle getestet. Ein Feldschlößchen aus Dresden wagte ich nun doch noch: Schwarzer Steiger klingt irgendwie gut, und Schwarzbier ist ja nicht so häufig, das könnte doch was werden mit uns beiden. Wegen der Farbe allein muss man dieses Bier natürlich in ein Glas schenken: tiefschwarz schokoladig, oben drauf ein ganz schöner bräunlicher Schaum. Leider bleibt auch bei diesem Bier der Geschmack deutlich hinter der Optik zurück. Ich vermisse malziges, brotiges, dunkles, schweres, es ist aber stattdessen auch sonst keine besondere Note von Irgendwas vorhanden. Ach, ich glaub ich lass das mit dem Steiger!

benhur, 12.05.2009, 23:11 | Abgelegt unter: benhur,Großbrauerei,Sachsen | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

gose_schild.jpg Nachdem 1989 der antikapitalistische Schutzwall gefallen war, hatte mein Vater die durch den Krieg zerissenen Bande zu seiner heimlichen Jugendliebe wiedergeknüpft. Sie war in Leipzig gelandet. Bei unserem Besuch bei der wiederentdeckten Quasiverwandtschaft gab uns der Sohn der väterlichen Jugendliebe – nein, nicht mein (Halb-)Bruder – natürlich auch eine Stadtführung durch das damals noch recht graue Leipzig. Dabei hörte ich zum ersten mal von einem Bier namens Gose, welches typisch für den Leipziger Stadtteil Gohlis gewesen sei und vor allem von Studenten gern getrunken wurde, so erzählte unser Stadtführer. Meine große Leidenschaft für Bier hatte ich damals noch nicht entdeckt, sie schlummerte aber wohl schon im Verborgenen. Denn seit jener Stadtführung ist der Begriff „Gose“ in meinem Unterbewusstsein konserviert geblieben. Dort dümpelte die Gose allerdings noch bis ins Jahr 2007 vor sich hin. Bereits 2004 war ich durch meine Radltour ins Frankenland schon wesentlich biererfahrener geworden und 2005 hatte ich auch schon den Entschluss gefasst, meine Erfahrungen schriftlich weiterzugeben. Als Buch oder anders. Jetzt also, mit dem Blog, erst mal anders.

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ralf, 23.09.2008, 22:03 | Abgelegt unter: Gose,obergärig,ralf,Sachsen | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare
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