Kategorie: Ale
Oliver hat es vor kurzem erst erwähnt: Wir Blogger ums Bier bekommen von unseren Freunden gerne immer wieder mal ein Bier geschenkt, das diesen selber gut gefällt, oder das sie aus dem Urlaub mitgebracht haben, und wozu sie hier gerne unser Urteil darüber lesen möchten. Genau so ein letzeres hat mir der Karl aus den Schottischen Highlands mitgebracht. Danke, Karl!
Es stammt von der Cairngorm Brewery Company in Aviemore, gut 40 Meilen östlich von Loch Ness, und trägt unter anderem wohl auch daher den Namen “Nessie’s Monster Mash”. Dem Etikett nach ist es ein “Premium Beer”, ein Ale. weiterlesen… »
Auf dem diesjährigen Greenfarm Festival haben wir uns kurz durchs Murphy’s probiert, das uns aber nicht so richtig überzeugen konnte. Wenn man sich dann auch nicht so recht für Cider/Cidre/Äppelwoi/Most… begeistern kann (es gab Bulmers Cider), war die Wahl einfach: es gab auch Newcastle Brown Ale. Nun ist das ja auch ein Industriebier aus dem Heineken-Konzern, aber da ich Ales nicht alltäglich finde, und dunkle Biere mag: probieren!
Im Vergleich zu den beiden Murphy-Konkurrenten ist es das eindeutig bessere Bier: eine wunderschöne dunkel-leuchtende Farbe, fast ohne Schaum, wie die Ales eben sind, im Geschmack süßlich-malzig und doch ein wenig spritzig, nicht so schwer (sind ja auch nur 4,7% Alkohol). Im allgemeinen Vergleich jedoch fanden wir, wenn wir schon mal hier draussen im Hallbergmoos sind, würden wir doch besser das nächste Bier eine S-Bahn-Station weiter im Airbräu einnehmen… (Eine weise Entscheidung, stellte sich heraus, denn direkt verglichen mit Airbräu-Bier – egal welche Sorte – ist das Newcastle üble Plörre.) Ich würde sagen: nur, wenn’s nichts anderes gibt, aber dann geht’s schon.
Dies dürfte einer der ältesten Pubs im alten London sein. “Rebuilt 1667″ steht über dem Eingang, das ist ein Jahr nach dem Großen Feuer von London. Wenn man den Pub betritt, meint man, seit jener Zeit hat sich hier nichts verändert, mal abgesehen vom elektrischen Licht. Denn das erste, was mir auffiel, war der Geruch vom offenen Kaminfeuer, der alte Holzboden im Erdgeschoss und der nackte Steinboden in den Kellergewölben. Diese Kellerräume erstrecken sich schier endlos über drei(!) Stockwerke in die Tiefe. Einfach einmalig, die Atmosphäre im “Cheshire Cheese”.
In Oxford gibt es einen Pub, von dem man sagen würde, dass es ihn gar nicht gibt, wäre man nicht wie ich schon mal dort gewesen. Das “nicht gibt” muss man beim “The Turf Tavern” gleich auf zwei Arten verstehen:
Zum ersten ist der Weg zum “Turf” so gut versteckt, dass man wirklich einen Fremdenführer braucht, der einen im rechten Moment von der Straße weg zwischen die Hauswände schubst. Das liegt unter anderem sicher auch daran, dass “The Turf” wohl einer der ältesten Pubs in Oxford ist, wenn nicht gar DER älteste.
Und zum zweiten gibt es im Turf immer einige der kleinsten und feinsten Englischen Real Ales im Ausschank, von denen, so ging es mir, man vorher nicht ein mal zu träumen gewagt hätte. Nicht umsonst steht ja auch auf einem der seltenen Wegweiser auf dem Weg zum “Turf” geschrieben:
The Famous Turf Tavern
An Education in Intoxication
Das verspricht viel, und hält es auch! Vorausgesetzt, man findet diesen sagenhaften Ort.
Ich habe das Glück in England einen Freund zu haben, der mir für meine Bierexkursionen immer wieder mal Unterkunft gewährt. Bei meinem Besuch im letzten Jahr hatte er mir sogar ein Bierpräsent mit auf den Heimweg gegeben: Eine Flasche Ale mit passendem Glas von der Hook Norton Brewery in Oxfordshire. Das ist nämlich von seinem Wohnort aus die nächstliegende ernst zu nehmende Brauerei. Bei meinem heurigen Besuch haben wir somit dann gleich einen Ausflug nach Hook Norton eingeplant. Die Brauerei sieht höchst ungewöhnlich aus. Eher wie eine historische Whiskydestillerie, was aber gar nicht so verkehrt ist. Sind doch beides – Brauerei und Whiskydestillerie – malzverarbeitende Betriebe. Angeblich wird die Brauerei auch heute noch mit einer Dampfmaschine betrieben – “occasionally”, wie man auf der Brewery Homepage nachlesen kann. Für eine Führung durch die Brauerei war an unserem Wochendausflug leider keine Zeit (hätte zwei Stunden gedauert). So haben wir nur kurz das Braueiereimuseum besucht, dafür aber im örtlichen Pub “The Pear Tree Inn” einige der Hook Norton Brewery Ales getestet. weiterlesen… »
Nachdem beim Thunderhead I.P.A und beim Apricot Ale von Pyramid Breweries schon klar war, dass diese Biere eher nicht so doll sind, haben wir die letzen beiden aus unserem 12 Pack einfach in das Proviantpaket für unser Camping Wochenende in Las Vegas mit eingepackt, hauptsächlich, um die Biere zu “entsorgen”. Sie testen und darüber berichten wollte ich aber schon. weiterlesen… »
Die beste Informationsquelle für besuchenswerte Brauereien sind in jeder Gegend die Einheimischen. Diese “locals” habe ich natürlich auch hier in Südkalifornien gleich befragt. Die erste Brauerei, die sie mir darauf genannt hatten, war eine in Escondido CA mit Namen “Stone Brewing Co.” . Lustigerweise kam fast gleichzeitig auch hier im Blog per Kommentar eine Empfehlung für genau diese Brauerei von unserem Leser Barm. Und als ob das nicht schon genug Zufall gewesen wäre, liegt diese Brauerei auch noch von allen mir genannten am kürzesten von meiner Unterkunft entfernt. Also ließ ich mich am frühen Nachmittag von meinem Gastgeber vor der Brauerei in Escondido aussetzen. Er hatte noch einiges privates zu erledigen und meinte, ich würde schon ein paar Stunden lang dort Spaß haben können, bevor er mich wieder aufsammeln kommt. Das würde mein erster Besuch in einer US-Brauerei sein, wusste also nicht so recht, was da auf mich zukommen würde, und so ließ ich es einfach mal geschehen… weiterlesen… »
“Unfiltered Wheat Ale” steht da auf dem Etikett. Also ein unfiltriertes Weizen-Ale. Bei genauerer Betrachtung entdecke ich dann rechts auf dem klein geschriebenen Teil des Etiketts die Worte
MALT BEVERAGE WITH NATURAL FLAVOR
gefolgt von der “Government Warning” zur Gesundheitsschädlichkeit etc. Gestern beim Thunderhead I.P.A. war nur diese Warnung aufgedruckt. Offenbar wird auch in den USA zwischen reinen Bieren und gemixten bierhaltigen Getränken unterschieden. Ich nehme also dann den vorangestellten Getränkehinweis ebenfalls als Warnung mit und öffne den Drehkronkorkenverschluss der Flasche. weiterlesen… »
Auf meiner Irlandreise war ich natürlich auch in Dublin. Schon als ich zum ersten mal in Dublin war, hatte ich dort einen Hausbrauerei-Pub entdeckt, der hervorragende Biere braut, darunter ein phantastisches Stout. “Stout” wie “Guinness”, nur eben richtig! Die Brauerei nennt sich “Masterbrewers Messrs Maguire” und liegt nur wenige Schritte entfernt von “Temple Bar”, dem bier- und pubtouristischen Zentrum Dublins. Das Stout der Maguires ist dermaßen überwältigend, dass ich allein seinetwegen schon mehrere Wochenenden im Jahr in Dublin verbringen könnte. Doch was echte “masterbrewers” sind, die haben natürlich noch mehr auf Lager. Und ein Bier besser als das andere. Ich habe versucht, die alle an einem Nachmittag durchzutesten, was zum folgenden Bericht geführt hat, der damit in der Sammlung der Fakten für mein Notizbuch wahrscheinlich einer meiner anstrengendsten bisher war. ![]()
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Als ich diesen Monat mit einem Freund in Belfast war, fragten wir uns, wo wir denn abends am besten ein Bier trinken sollten. Irgendwo im Stadtzentrum, das war klar. Zur Detailauswahl zogen wir dann ganz traditionell den Baedeker Reiseführer Irland zu Rate. Und dieser empfahl den Pub The Crown Liquor Saloon. Hauptsächlich wegen der phantastisch kunstvollen Gestaltung des Gastraumes mit edlen Kacheln und einem großartigen Mosaikboden. Das war auf alle Fälle höchst sehenswert. Doch auch im Hinblick auf gute Biere machte ich eine außergewöhnliche Entdeckung.