Kategorie: Flaschenbier
Ich hatte ja gerade erst einige Biere aus der Störtebeker-Reihe der Stralsunder Brauerei probiert gehabt. Das Ergebnis war teils “zufriedenstellend”, teils aber auch “sehr gut”. Also halbwegs durchwachsen mit erfreulich positiven Ausreißern nach oben. Von den Mitbringseln meines Kollegen, des edlen Spenders, war jetzt noch das Stralsunder “Jubiläumsbier 777″ übrig geblieben. Aufgrund der vorangegangenen Tests hatte ich keine allzu besonderen Erwartungen, war aber dennoch auf Überraschungen gefasst. Und genau so eine Überraschung sollte es tatsächlich werden! weiterlesen… »
Ein lieber Kollege hatte mir vor einiger Zeit ein paar Biere aus Stralsund zum Probieren mitgebracht. Diese habe ich mir im Kühlschrank aufbewahrt, um auf einen günstigen Moment für die Verkostung zu warten. Zufällig kam ich während der Lagerzeit auch selbst noch nach Rostock, sodass ich dieses Sortiment noch etwas ergänzen konnte. Jetzt zur Weihnachtszeit mit den längsten dunklen Abenden war die richtige Stimmung für die Verkostung der Störtebeker Biere aus Stralsund gekommen. weiterlesen… »
Vor meinem ersten Aufenthalt in China habe ich mich, neben den Unmengen von kulturellen Unterschieden, auf ein Bier der Biernation Nummer 1 bzw. dem Volk mit dem grössten Durst gefreut. Doch erst mal im Land, hat mich mein Mut doch etwas im Stich gelassen. Es waren wohl doch ein wenig zu viele Eindrücke auf einmal. Als aber am Abend die Trockenheit immer unerträglicher wurde, haben wir uns auf die Suche nach dem wohl bekanntesen Bier aus dem Reich der Mitte gemacht. Zumindest für uns Deutsche: Tsingtao! Beachtet hierzu auch die schöne Seite von Wikipedia. Ein paar Tsingtao waren schnell gefunden und mit aufs Zimmer genommen. Diese Brauerei wurde dazumals von Deutschen gegründet.
Beim Öffnen kommt die zu erwartende Hopfenwolke (grüne Flasche!). Der erste Schluck war dann auch wie ein etwas dünnes Pils. Allerdings schmeckt man schon etwas “Maisiches”. Oder haben die ihre Gerste so gut versteckt? Welche Bestandteile im Bier sind, kann ich aber beim besten Willen nicht heraustrinken, und lesen fällt mangels “Können” flach. Im Abgang ist es schon etwas herb, und sehr bekömmlich. Auch die zweite Flasche gefällt mir an diesem Abend. Kalt sollte das Bier auf alle Fälle sein.
Alles in allem ist es gut für eine ein- bis zweiwöchige Entziehungskur. Entziehungskur von fränkischen Bieren natürlich.
Was dachtet ihr denn?!
Wieder mal führt uns eine Urlaubsreise grobe Richtung OST, und wir sind gespannt darauf, was uns an Bierigem begegnen sollte. Der erste Stopp – bei sintflutartigen Regenfällen sind wir auf dem Motorrad schon recht schnell völlig abgesoffen – ist “irgendein” Campingplatz vor der polnischen Grenze, wie sich herausstellte ein sehr, sehr schöner mit sehr engagiertem netten Personal in Bautzen. Nachdem alles zum Trocknen aufgehängt ist sind wir auch schon wieder mutig genug, uns von innen zu durchnässen und entdecken im Campingplatz-Lädchen verschiedene Sorten des lokalen Bautzener Brauhauses.
In Mexiko wurde die Braukunst angeblich durch den Habsburger Kaiser Maximilian I. von Mexiko ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verbreitet, er soll viele Braumeister aus Bayern ins Land geholt haben – so hat man mir jedenfalls in Mexiko erzählt. Immerhin besteht Bierindustrie nicht nur aus Ablegern der amerikanischen Großbrauereien; ich habe während einer Urlaubreise Ende der 90er Jahre durchaus angenehme Biere genossen (an die Namen Estrella, Indio, Pacifico kann ich mich auch noch erinnern). Als mein Bruder, damals Mitreisender, im Frühjahr beruflich in dieses interessante Land mußte, dachte er netterweise daran, mir ein Care-Paket mit Erinnerungen mitzubringen, und dieses enthielt neben zahlreichen Chili-Produkten auch einige kleine Probier-Fläschchen einheimischen Bieres. Diese möchte ich euch natürlich vorstellen: weiterlesen… »
Die diesjährige Pfingsttour mit dem Motorrad ging unter anderem durch Pegnitz. Für den Abend wollte ich mir ein ansässiges Bier mitnehmen. Doch leichter gesagt als getan. Alle Läden hatte ja zu! An der grösseren Tankstelle habe ich dann dieses sehr einladend aussehndes Schlüggla aus Pottenstein mit eingepackt. Tankstellen haben ja in Regel mehr Biere zur Auswahl als Benzinsorten! Zuhause gings der kleinen “Longneck” an den Kragen. Hopfig und malzig/süß ist der Antrunk, gefolgt von einem sehr fruchtigen gleiten über die Zunge und doch schön bitter im Gaumen. Insgesammt alles in allem sehr süffig und damit auch etwas gefährlich. Sehr gut!
Prost!
Beim diesjährigen Jubeltrunk Altfränkisch gibt es eine schöne Änderung! Zum 140 Jährigem Brauereibestehen gibts ein neues Etikett. weiterlesen… »
Bei meinem kurzen Aufenthalt jenseits der Donau sind mir drei doch recht verschiedene Biere der Hofbräu München untergekommen. weiterlesen… »
850ig Jahre Hofbrauhaus Freising! Da gibts natürlich ein Juniläumsbier aus dem Hofbrauhaus Freising. Ein “Kellerbier”! Meine Lieblingsgattung! Zu schade nur, das ich ausgerechnet auf Montage kein passendes Glas dabei habe. Also aus der Flasche:
Milde Hopfenblume aus der Flasche – schön geschmeidig im Abgang. Alles scheint pefekt abgestimmt. Da muß ich mal bei der Brauerei vorbeifahren und mich von der langen Erfahrung beeindrucken lassen! Nicht schlecht!
Bei meinem gewagten Testeinkauf nach dem Motto “Was gibts hier Neues und Unbekanntes?” im Getränkemarkt fand ich keinen Grund, ausgerechnet diese Flasche nicht mit zu nehmen. Dann allerdings stand sie lange herum, ich konnte mich nicht motivieren, irgendwie sah das doch recht nach Billigbier aus. Die Brauerei Ustersbacher liegt in Augsburgs Westlichen Wäldern, das Bier ist ein Export mit 5,5% alc. – also los, “trau dich”!
Eigentlich ist doch auch alles ganz in Ordnung für ein Export: hell-goldgelbe Farbe, spriztig einzuschenken, allerdings zerfällt der Schaum recht schnell. Ein leichter Hopfengeruch entströmt dem Glas. Im Gaumen ist es erstaunlich weich und cremig, wirklich voll im Geschmack, mit einer leichten, aber nicht zu starken Hopfenbittere.
Gar nicht schlecht! Ein gutes Sommerbier, würde ich sagen.