Kategorie: Zwickel
Aus unserer Reihe: “Biere ferner Länder” kommt heute mal ein Bier aus Europas höchstgelegener Brauerei. Das Monsteiner Wätterguoge Bier (der “Wätterguoge” ist ein Alpen-Salamander) wird in Monstein (bei Davos, 1625m üNN) in einer Kleinbrauerei der BierVision Monstein AG gebraut. Dort haben sich Ende 2000 4 Freunde zusammengetan und in einer alten Sennerei im Juni 2001 diese Brauerei eröffnet. Die Finanzierung wurde durch die Ausgabe von Bürger-Aktien erreicht (für Brauereien gibt keine Bank Geld!); die Dividende sind 2 Liter Bier!
“Wenn d Wätterguogä nidschi gaa, chunds läid,
wenn sch obschi gaa, chunds hübsch”
Da bin ich immer noch am schwärmen vom Hopfazupferbier aus Scheyern, als ich doch glatt bei mir in den umliegenden Bierabteilungen dieses Hopfenpflücker Pils entdecke. Sofort hat mich dieses Bier in seinen Bann gezogen, und wir gingen nach Hause. Beim Abendessen habe ich dann die erste Flasche geöffnet. Ein deutlicher, aber nicht aufdringlicher Hopfenduft steigt mir in die Nase und beim ersten Schluck glaube ich die Hopfendolden zu spüren. Ich stelle mir den Hopfenvorgarten von Pyraser vor. Seht dazu auch den Bericht von Pyraser selbst! Ein tolles Erlebnis! Ein ungemein frisches, junges Pils. Das mag auch am Mineralwasser, mit dem es gebraut wurde liegen.
Ab sofort ist dieses Pils die Nummer zwei, nach dem Scheyerner Hopfazupferbier (vom Fass)! Mal sehen, ob ich es nächstes Jahr auch in Pyras direkt bekommen kann…
Prost!
Endlich war’s soweit: die zweiten drei Stunden in diesem Jahr mit der Gelegenheit zum Ayinger Zwicklbier-Genuß waren angebrochen!
Kurz vor zehn traf sich also das Blog-Team im Schalander in Aying. Noch waren die Ayinger mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt und der mobile Schanktisch vorm Tank blitzblank:
Vor vielen Jahren bekam ich mal einen Kasten mit diesen seltsamen Flaschen Bier geschenkt, es schmeckte mir ganz gut, aber ich bekam das Leergut nirgendwo los. Nach einigen Jahren im Keller landete es schließlich im Altglascontainer, ich schwor, mir sowas nie wieder ins Haus zu holen. Neulich aber sah ich irgendwo in München wieder eine solche Flasche und habe doch zugegriffen, denn es ist ein Zwickl! Ich finde das Design ja schon witzig, die Flaschenform, sogar der Aufreißverschluß geht ok. weiterlesen… »
Wie ihr bereits im April erfahren habt, hat es mir zur Zeit besonders das Bier der Brauerei Leitner aus Schwabach angetan. Neben dem Dunklen Prinz Albrecht hat sich damals auch noch Platz für zwei Flaschen vom Zwick´l in meinem Rucksack gefunden.
Richtig honigfarben. Meine Lieblingsfarbe! Schöner, nicht allzulang stehender Schaum. Zuerst schmeckt man die Hopfendolde. Dicht gefolgt von einer ausgewogenen Malznote. Gut das man beim trinken auch gleichzeitig mit der Nase die fruchtigen Düfte einatmen kann!
Ich werde mir genau diesen Zwick´l noch öfters nach Hause mitnehmen, denn bei diesem Bier stimmt einfach alles!
Während ralf beim Berabecka Boandlbräu sitzt, willi Weizen aus Schraubverschlussflaschen trinkt und oliverxt Kraft-Stoff tankt, bereite ich mich schon mal auf den Zwicklbier-Tag vor: die Brauerei Grasser in Huppendorf füllt ihre Leckerlis ja auch in Flaschen, und in Nürnberger Getränkemärkten sind die auch in guter Auswahl zu bekommen. Kathrein-Bock und Weihnachstfestbier hat oliverxt77 ja schon vorgestellt, aber es gibt auch Zwicklbier vom Grasser!
Da hat mir doch gestern ein Freund aus Bamberg dieses Bier mitgebracht:
Ich habe das natürlich gleich mal getestet. Beim Öffnen kommt ein fruchtig-frischer Hopfenduft aus der Flasche. Im Glas sieht man die schöne Farbe:
Auffällig ist der feine Schaum und das es noch ziemlich perlt.
Schmeckt auch noch sehr jung, fast zu frisch. Aber es hat schon den vollen Landbiergeschmack!
Leider hatte ich nur diese ein Flasche. Wer weiß wann ich wieder mal in die Ehre von so einem Zwickl komme.
Bis bald.
Zweimal im Jahr gibt es in der Ayinger Brauerei ein Weisswurst-Frühstück mit Zwickel. Da wir rechtzeitig von diesem Termin erfuhren, konnten wir uns diesen Samstag freihalten. Gegen Zehn Uhr trafen wir in der Brauerei ein, wo auch schon eine Menge Leute warteten. Nach ein wenig Hin und Her stellte sich heraus, daß die jedoch für die normale samstägliche Brauereiführung warteten, der “Öffentliche Zwickelbiertag” oben im Schalander, einer genial mitten in die Brauerei integrierten Gaststube, war schon eröffnet. Na, die Führung ist immer, dachten wir uns, heute wollen wir lieber gleich zur Sache gehen, also hinauf. Zwischen den Sudkesseln stehen dort massive Holztische und -bänke, in einem Eck spielte sich gerade eine 3-Mann-Kapelle warm, an der Bar wurde Kaffee und Limo ausgeschenkt. Kaffee? Limo? Ja wo waren wir denn…??? Aha, man belehrte uns, dass wir wohl unsere Weißwürscht und das Zubehör hier oben bekommen, aber das Bier, das holt man sich unten beim Brauer. Direkt aus dem Tank! Wow, tatsächlich war vor den Tank mit der Köstlichkeit ein Wägelchen mit Gläsern geschoben, in die der Braumeister und sein Geselle fleissig abfüllten. Soooo direkt haben wir noch kein Bier bekommen! weiterlesen… »
Neulich mal wieder im Getränkemarkt, was soll ich sagen, ich bin wieder schwach geworden. Ich wollte, ehrlich!, wieder nur leere Flaschen zurückbringen, und hab da doch einiges Neues oder doch zumindest Brauchbares entdeckt, kaum dass ich’s heimschleppen konnte …
Das erste zur Probe wurde heute das Bio-Bier. Ich kenne das Lammsbräu aus Neumarkt, die brauen ja nur Öko. So wirklich hat mir davon noch keines geschmeckt, richtig schlecht ists aber auch nicht. Und dann hatte mir mal jemand das Öko-Bier des Riedenburger Brauhauses empfohlen, aber das (es war das Pils, da in 0,33er Fläschchen) mochte ich wirklich gar nicht. Hier stand nun also eine hübsche Bügelflasche, ein Zwickl ist schon mal nicht verkehrt, aus Landshut, naja aber Bio ist ja auch nix schlechts, dacht ich mir …
Mein Fazit dazu, nachdem das Bier einen Radl-Durscht löschen musste: eindeutig das Beste unter meinen (3!) Bio-Bieren, was ja noch keine Kunst ist. Es schmeckt daran (wie angenehm) nix “bio”, “öko” oder sonstwie “anders”, es schmeckt einfach nach Bier, nach Zwickl, in etwa in der Gebrauchsklasse. Also nach Landshut fahren würd ich deswegen nicht, aber ich hab auch schon schlechteres Bier getrunken.
Ein Zwick´l von Kanone aus Schnaittach?! Habe schon davon gehört, aber jetzt zum Greifen nah.
Riecht nur wenig nach Malz. Super Farbe – reichlich Schaum, der auch ziemlich lange hält – toll!!
Dann der erste Schluck……… Richtung Malz……… doch dann hopfiger Nachgeschmack. Jetzt schmeckt man auch die Hefe. Ist ja auch noch vorm Filtern.
Mal sehen ob der in Schnaittach auch so bekommt!
Bis bald.