BLOG-UMS-BIER

feine Biere, wo und wie wir sie am liebsten haben

Kategorie: Oberpfalz

Wenn wir in Regensburg sind und ein bisschen Zeit haben (und man sollte in Regensburg unbedingt Zeit haben!), schlendern wir gern zum Kneitinger Bräu östlich der Altstadt. Die Wirtschaft in der alten Brauerei ist urig, wenn auch touristisch gut besucht. Die traditionelle bayrische Küche ist gut, aber der Höhepunkt ist das Bockbier, das es nur im Winter gibt:

Tiefdunkelbraun mit leichtem Rotschimmer, glanzfein im Kelch, schmeichelt es schon dem Auge. Der cremige Schaum lässt zarte Kaffeeröstaromen erschnuppern. Mild-röstig und mit genau abgestimmter Bittere sowie einem kräftigen beerigen Malzaroma überzeugt der Bock auf ganzer Linie. Keine Überraschungen, kein Schnickschnack, nur ein ganz toller klassischer dunkler Bock! Das lohnt sich! 

Für den Rückweg empfiehlt sich übrigens ein Spaziergang links der Donau, da hat man einen tollen Blick auf die Altstadt und kann über die berühmte Steinerne Brücke gehen.

benhur, 03.01.2017, 15:53 | Abgelegt unter: benhur,Bockbier,Oberpfalz | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Schon im Frühjahr bekamen wir Wind davon, daß es heuer in der Oberpfalz ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern gibt, und darüber sogar eine Sonderausstellung gemacht wurde:

600 Jahre Zoigl!

DAS wollten wir uns als Zoigl-Liebhaber natürlich nicht entgehen lassen…

Wie es aber erstens immer anders kommt, und zweitens als man denkt, war der erste mögliche gemeinsame Termin für das ganze Team erst im Spätherbst, zu einer Zeit, da das Waldnaabtalmuseum die Saison und die Türen schon abgeschlossen hat. Das wird wohl leider nix, fanden wir uns schon traurig damit ab.

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benhur, 15.11.2015, 20:32 | Abgelegt unter: Allgemeines,benhur,Kommunbrauer,Oberpfalz | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Auch dieses Jahr wieder fand das Blog-Team die Gelegenheit zu einem Zoigl-Ausflug in die Oberpfalz, wenn auch erst spät. Diesmal waren wir uns einig, nach Windischeschenbach und Neuhaus zu fahren, egal wer gerade Zoigl ausschenkt. weiterlesen… »

benhur, 07.12.2014, 16:00 | Abgelegt unter: benhur,Kommunbrauer,Oberpfalz,Zoigl | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

DIESES Bier in der durchsichtigen Flasche habe ich ja nur deswegen aus dem Biomarkt mitgenommen, weil die Neumarkter Lammsbräu bekanntermassen keine schlechten Sachen brauen. Es kostete mich jedenfalls schon Überwindung und ich frage mich die ganze Zeit, was den die anvisierte Zielgruppe ist…

Nun, das Bier ist ein eher leichtes Pils (4,7%, untergärig). Ich hab es gleich aus der Flasche getrunken – die Farbe sieht man ja auch so – einfach als Durstlöscher. Genau als solcher ist auch ok, aber echt: ich glaub ich kauf lieber die anderen Sorten aus Neumarkt! Es ist einfach nur ein leichtes Bier, kein besonderer Geschmack, kein Aha-Erlebnis, keine auffälligen Noten, … Vielleicht sollte ich auch einfach kein Bier aus einer (klaren) Flasche trinken!

benhur, 23.04.2014, 20:00 | Abgelegt unter: benhur,Biobier,Oberpfalz,Pils | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Aus der Reihe „Bio-Biere“ gibt es heute mal wieder etwas Neues, ein mir unbekanntes Etikett: Altdorfer Pils. Gebraut wird es von der Brauerei Glossner aus Neumarkt, die uns im Blog bisher auch schon durch ihre eigenen Biere sowie das Wendelsteiner Jubiläumsbier zwiespältig aufgefallen ist. Ich bin also gespannt…

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benhur, 09.11.2013, 21:14 | Abgelegt unter: benhur,Biobier,Oberpfalz,Pils | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Auch dieses Jahr wollte das Blog-Team gemeinsam zum Zoigln fahren. Wieder standen wir dabei vor demselben Dilemma: fahren wir dorthin, wo es so wundershön ist, nach Neuhaus und Windischeschenbach in der Oberpfalz (siehe auch unsere Auflüge 2010, 2011 und 2012) oder fahren wir einmal wohin, wo wir noch nicht (alle) waren? Auch in der Oberpfalz gäbe es da noch Zoigl-Orte (z.B. Falkenberg), aber es gibt auch noch das Flindern in Pegnitz und Kommunbrauer in Neuhaus an der Pegnitz. Fürs Flindern sind wir schon zu spät dran (findet von April bis Juni statt).  Aufgrund Ralfs Erfahrungen mussten wir sogar befürchten, für die Neuhauser Kommunen „zu spät“ drann zu sein, denn dort hört auch einer nach dem anderen auf, sich diese Mühe zu machen. Also beschlossen wir, dort im fränkischen Neuhaus anzufangen und dann weiter ins oberpfälzer Neuhaus zu fahren. weiterlesen… »

An diesem Wochenende konnte ich im Oberpfälzer Wald mehrere für mich neue Zoigl ausprobieren. Bisher war ich dazu hauptsächlich in Windischeschenbach und Neuhaus unterwegs gewesen, wo mit 17 Zoigl-Stuben schon mehr als genug zu tun ist. Wenn ich mit dem Auto oder mit der Bahn anreise, bin ich vor Ort für den Weg zwischen den Zoigl-Stuben natürlich auf meine Beine angewiesen. In der „Zoigl-Hauptstadt“ „Eschawo / Neihaus“ kein Problem, wohl aber, wenn ich nach Falkenberg, Mitterteich oder gar nach Eslarn wollte. Da wäre schon eine Übernachtungsmöglichkeit im Ort vonnöten. Heute hatte ich eine noch bessere Lösung für dieses Transportproblem: Ein Freund aus der Gegend nahm mich in seinem Auto mit nach Falkenberg, wo wir mittags „Zum Roten Ochsen“ Schweinsbraten mit handgeriebenen Knödeln aßen. Vor dem Mittagessen aber zeigte mir mein Freund noch die Zoigl-Stuben im Ort Falkenberg, und natürlich ließen wir uns auch in der an diesem Tag geöffneten Stube nieder: beim Zoigl Kramer Wolf.
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ralf, 21.04.2013, 14:19 | Abgelegt unter: Oberpfalz,ralf,Zoigl | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Eine Besonderheit am Zoigl, wenn es sich um „Echten Zoigl vom Kommunbrauer“ handelt, wie in Windischeschenbach und Neuhaus im Oberpfälzer Wald, ist, dass man ihn nicht zu jeder beliebigen Zeit bekommen kann. Man muss vorher immer im Zoiglkalender nachsehen, welche Zoiglwirtschaft gerade Ausschank hat. Für auswärtige Zoiglfans ist es daher in der Regel nicht möglich, alle Zoigl einer Kommune an einem Wochenende durchzuprobieren. In Windischeschenbach und Neuhaus gäbe es dazu immerhin den Zoigltag am 3. Oktober eines jeden Jahres, wo wirklich alle Zoiglwirte ausschenken. Diese Gelegenheit haben wir vom Blog-ums-Bier.de bisher jedoch nie wahrgenommen, hauptsächlich, weil wir befürchteten, dass da doch recht großer Andrang herrscht, und der Zoiglgenuss dann anders ausfallen könnte, als wenn man im Normalbetrieb während des regulären Zoiglzyklus genießt. Zudem wäre bei zehn Zoiglwirten in Windischeschenbach und sieben in Neuhaus immer noch die Beschränkung auf eine Auswahl aus diesem Angebot notwendig. Also fahren wir einfach immer dann in die Oberpfalz, wenn unsere Terminkalender dies zulassen, und genießen in den Zoiglstuben, die turnusmäßig gerade auf haben. Als ich wegen eines Klavierkonzertes gestern in Weiden war, drängte sich eine Weiterfahrt nach Windischeschenbach/Neuhaus heute unweigerlich auf. Und siehe da: an diesem Wochenende, vom 19.4. bis zum 22.4., schenkt ein Zoiglwirt aus, dessen Zoigl ich bis dahin noch nicht kosten konnte: der Lingl-Zoigl in Neuhaus.

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ralf, 20.04.2013, 23:52 | Abgelegt unter: Oberpfalz,ralf,Zoigl | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Vor zwei Jahren, am Tag des Spiels England-Deutschland der Fußball-WM 2010, waren wir zum ersten mal in der Zoiglhochburg Windischeschenbach/Neuhaus. Unseren ersten Zoigl tranken wir beim „Gloser“, der Zoiglstube der Familie Popp. Dabei hatten wir Moritz Popp kennengelernt, den Juniorbrauer der Familie. Moritz hatte uns damals bereits das Kommunbrauhaus der Gemeinde Windischeschenbach gezeigt. Für dieses Jahr hat Moritz uns eingeladen, mal wieder nach Windischeschenbach zu kommen. Er hatte eine Überraschung für uns parat: Wir dürfen mit ihm einen kompletten Brauvorgang im Kommunbrauhaus erleben.

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Auf dieses Wochenende hat sich das gesamte Blog-Team lange gefreut, und jetzt ist es endlich so weit: Ganz aufgeregt und aufgedreht fahren wir aus allen Richtungen nach Windischeschenbach/Neuhaus, die Zoigl-Hauptstadt schlechthin (jedenfalls für uns), denn wir wurden von Moritz Popp eingeladen, beim Brauen seines „Gloser-Zoigls“ dabei zu sein.

Da „der Gloser“ ja braut, schenkt er dieses Wochenende nicht aus, so haben wir endlich mal die Gelegenheit, noch andere der Eschawoer Bierspezialitäten zu probieren. Wir brauchen bloß ums Haus zu gehen und sehen den ersten Zoiglstern aushängen, beim Binner nämlich. Ein kurzer Blick: rein mit uns! Wie überall beim Zoiglausschank waren die kleinen Räumlichkeiten voll besetzt, aber man freut sich über jeden Gast und uns wurde gerne Platz gemacht. Die Stube hat den gemütlichen Charme einer kleinen Landkneipe, kein Firlefanz und „Retro“, man fühlt sich wohl. Natürlich sind wir sehr gespannt aufs Bier:

In hellem Bernstein mit einem unregelmäßigen Schaum wird uns das Glas gebracht, ein sehr einladender Augenschmaus. Im Geruch ist es eher ein wenig hopfig, aber bereits ein gut durchmischtes ausgewogenes Esemble von Düften – auch die Nase genießt hier. Und wie es sich für ein gutes Bier gehört, schmeckt es dann auch so: ein frischer, prickelnder Antrunk, der sofort von einem weichen, milden „Bier“-Geschmack gefolgt wird, und zwar gleichermaßen ein eher brotiger (und wenig karamelliger) Malzgeschmack und ein würziger, leicht herber Hopfengeschmack in einer recht reifen Vermischung. Im Abgang dann bleibt die bitzlige Frische ein wenig im Vordergrund. Toll! Erstaunlich ausgereift! Erdig, und grundehrlich! Hier kommen wir gern wieder her!

PS: Von den Schnäpsen haben wir natürlich auch vorsichtig gekostet, die stehen dem Bier in nichts nach – sind dann aber vielleicht eher als Mitbringsel geeignet. 😉

benhur, 11.05.2012, 21:00 | Abgelegt unter: benhur,Kommunbrauer,Oberpfalz,Zoigl | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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